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| Politik

Der Kanton Bern will Sporttrainings mit mobilen Rollrasenfeldern fördern - auch in Huttwil und Jegenstorf

Der Kanton Bern vergibt mobile Rollrasenfelder an zehn Gemeinden, um dem wachsenden Bedarf an Trainingsflächen gerecht zu werden. Regierungsrat Philippe Müller hat am Donnerstag auf dem Sportplatz Holenacker in Bern-Bethlehem das erste von zwölf Feldern eingeweiht. Auch Huttwil und Jegenstorf bekommen je ein Rollrasenfeld.

"Dieses Feld symbolisiert mehr als nur ein Trainingsplatz", sagte der FDP-Sicherheitsdirektor vor den Medien, nachdem er sein Können im Goal bewiesen hatte. Es stehe für Fortschritt, Chancengleichheit und den festen Willen, die Begeisterung für den Frauenfussball zu stärken. Mit den mobilen Rasenfeldern sollen Gemeinden und Vereine auch über das Winterhalbjahr eine bessere Möglichkeit für Trainings auf Rasen bekommen. Neben Bern und Köniz gibt der Kanton auch ein Rollrasenfeld unter anderem an Huttwil, Jegenstorf und Kaufdorf. Sie konnten sich für ein Feld bewerben, mussten dafür aber bestimmte Bedingungen erfüllen. So müssen sie das Feld an einem zentralen, gut öffentlich zugänglichen Ort aufstellen, sie müssen auch besonders Frauenteams die Nutzung ermöglichen und sie mussten zeigen, dass bei ihnen tatsächlich Bedarf an zusätzlicher Infrastruktur besteht, erklärt Sophie Mounir, die zuständige Kompetenzzentrum Sport des Kantons gegenüber neo1.

Ebenfalls vor Ort waren die Berner Gemeinderätin Ursina Anderegg (GB) und Franziska Schild, Gesamtverantwortliche bei den YB Frauen. YB-Spielerinnen Géraldine Ess und Maria Jimenez instruierten zudem eine Schulklasse beim anschliessenden ersten Training.

Mit den Feldern will der Kanton ganzjährig Fussballtraining im Freien ermöglichen. Insgesamt investiert er 700'00 Franken in das Projekt, wie aus einer Mitteilung der Sicherheitsdirektion hervorgeht. Dazu kommen 150'000 Franken aus dem Sportfonds.

SDA/neo1

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