Franziska Schild auf dem neuen Rollrasenfeld im Holenacker in Bern (Bild: neo1, Barbara Grimm)
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"Mehr als nur Euphorie nach der EM" - Franziska Schild von den YB Frauen im neo1-Wochengespräch
Die Fussball-Europameisterschaft 2025 in der Schweiz soll nicht nur eine schöne Erinnerung bleiben, sondern nachhaltig wirken. Die aktuelle Euphorie soll genutzt werden, um dem Frauenfussball - und generell dem Frauensport - mehr Schwung zu verleihen. Dies ist auch das Ziel von Franziska Schild. Seit Anfang Jahr ist sie Gesamtverantwortliche der YB Frauen.
"Wir wollen, dass es für Mädchen und Frauen, die Fussball spielen wollen, keine Wartelisten mehr gibt, und dass es genügend Infrastruktur hat", sagt Franziska Schild im neo1-Wochengespräch. Deshalb seien die Legacymassnahmen des Kantons eine gute und wichtige Investition in den Sport und die Gesellschaft, sagt Schild weiter. Mit verschiedenen Massnahmen will der Kanton Bern den Frauensport im Nachgang der Euro fördern. Aus diesem Grund hat er diese Woche im Holenacker in Bern das erste mobile Rollrasenfeld eingeweiht. Insgesamt sollen zwölf solche Felder die Gemeinden und Vereine bei der Infrastruktur entlasten und mehr Sportstunden ermöglichen.
Diese Rollrasenfelder seien auch für YB wichtig. Denn wenn auch in den Gemeinden mehr Kinder und Jugendliche Fussball spielen oder generell Sport machen können. YB sei auf die gute Nachwuchsarbeit der Vereine in der Region angewiesen und könne auch davon profitieren, wenn dort die Infrastruktur verbessert werde.
Neben der fehlenden Infrastruktur brauche es aber weitere Massnahmen, um den Frauenfussball in Schwung zu halten, sagt Franziska Schild weiter. So sollen mehr Frauen als Trainerinnen und Schiedsrichterinnen ausgebildet werden. Da sei auch der Regionalverband des SFV daran.
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