Rollrasen in Bern (Bild: neo1 / Barbara Grimm)
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Rollender Kunstrasen für mehr Platz: Jegenstorf und Huttwil profitieren vom Kantonsprojekt
Die Gemeinden Jegenstorf und Huttwil erhalten vom Kanton Bern einen mobilen Kunstrasen. Damit sollen die Sportanlagen entlastet und Vereinen mehr Trainingsmöglichkeiten geboten werden. Der zusätzliche Platz sei dringend nötig.
In Jegenstorf wird in den kommenden Wochen ein mobiler Kunstrasenplatz installiert. Grund dafür ist der steigende Platzbedarf: "Im letzten Jahr und einem halben sind wir von sieben Mädchen auf über 80 gewachsen", erklärt Gemeinderatspräsidentin Sandra Lyoth. Der Fussballclub Jegenstorf hatte sich gemeinsam mit der Gemeinde beim Kanton Bern beworben. Mit Erfolg. Auch Huttwil erhält eine der mobilen Anlagen. Dort sollen die Vereine von der zusätzlichen Fläche profitieren, besonders in den Wintermonaten. "Wir erhoffen uns, dass wir die Klubs fördern und gleichzeitig die Turnhallen entlasten können", sagt Gemeinderätin Sybille Richiger.
Die mobilen Plätze können je nach Bedarf an verschiedenen Standorten eingesetzt werden. Beide Gemeinden rechnen damit, den Kunstrasen im Oktober nutzen zu können. Finanziert wird das Projekt durch den Kanton Bern, den Unterhalt und die Installierung übernehmen die Gemeinden und die Klubs. Insgesamt zwölf Gemeinden erhalten einen mobilen Rollrasen. Nebst Huttwil und Jegenstorf sind dies Heiligenschwendi, Schwanden bei Brienz, Kaufdorf, Lyss, Saint-Imier, Valbirse und schliesslich Bern sowie Köniz, wobei Bern und Köniz je zwei Felder usrollen dürfen.
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