Most Trusted Websites for Replica Watches 2023

Werbung

| Wochengespräch

"Lieber ein Spruch, der den Leuten bleibt" - Neuhaus tritt ab

Nach über 18 Jahren im Berner Regierungsrat tritt Christoph Neuhaus ab. Der 60-Jährige zieht Bilanz zu seiner Arbeit als Bau- und Verkehrsdirektor und sagt, wieso er immer wieder Sprüche klopfte.

Neuhaus übergibt sein Amt als Vorsteher der Berner Bau- und Verkehrsdirektion an Evi Allemann, am Donnerstag war offizielle Schlüsselübergabe. "Ich bin leicht traurig, weil ich die Arbeit sehr gerne gemacht habe, weil Bern ein spannender Kanton ist und weil ich ganz viele gute Leute aus meinem Team verlasse. Auf der anderen Seite bin ich froh, dass die Verantwortung weg ist", erzählt Christoph Neuhaus.

Für seine Arbeit in den letzten Jahren gibt sich der ehemalige Lehrer eine genügende Note. "Sonst hätte ich schon unterwegs aufhören müssen. Deshalb etwa eine Fünf."

"Schwierige und komplizierte Projekte"

Unter seiner Führung sorgte die Bau- und Verkehrsdirektion immer wieder für Schlagzeilen. Sei es durch die Berichte im Zusammenhang mit dem Fischsterben in der Forellenzucht am Blausee, oder durch Verzögerungen und Kostenüberschreitungen wie beim Campus Biel und dem Polizeizentrum Niederwangen. "Das sind Projekte, die teilweise über zehn Jahre laufen. Da ist die Gefahr gross, dass es teurer wird. Dazu kommt, dass es schwierige und komplizierte Projekte sind." Neuhaus sagt, man habe Fehler gemacht, aus diesen aber gelernt.

Erst letzte Woche konnte er sich aber über einen Erfolg freuen: Das Projekt Emmentalwärts kann umgesetzt werden, die letzten beiden Beschwerden wurden zurückgezogen. "Bahnbrechend" nennt Neuhaus diesen Schritt.

Sprüche und Kritik

Neuhaus machte in Interviews und bei Reden immer wieder Sprüche. Mit Humor ertrage man die Arbeit etwas besser, schmunzelt Neuhaus. Ausserdem gebe es nichts Grauenhafteres als nichtsaussagende Allgemeinsätze. "Lieber ein Spruch, der den Leuten bleibt. Wenn jemand ein 'Löu' ist, sage ich 'Löu' statt verhaltensoriginell". 

Auch sonst steckte der in Kaufdorf lebende Politiker mit Aussagen nicht zurück, teilte unter anderem auf Facebook gegen Personen aus. Dafür erntete Neuhaus immer wieder Kritik. Es gehöre zu seiner Arbeit, in der Öffentlichkeit zu stehen. "Aber wenn mich jemand für etwas angefeindet hat, obwohl ich nichts dafür konnte, dann wurde ich zwischendurch hässig".

"Noch etwas machen"

Wie es für ihn nach den fast zwei Jahrzehnten in der Berner Regierung weitergeht, habe er noch nicht genau geplant. Neuhaus verweist auf seine Ämter als Präsident des Zuchtverbandes Schweizer Sportpferde und als OK-Präsident des Bernisch-Kantonalen Jodlerfests 2028 in Münsingen.

Sonst habe er noch nichts Konkretes. Er sei aber erst 60-jährig, wolle noch etwas machen. "Vielleicht einfach nicht in dem Tempo wie bisher".

Werbung

Wochenthema

Werbung

| Wochengespräch

"Lieber ein Spruch, der den Leuten bleibt" - Neuhaus tritt ab

Nach über 18 Jahren im Berner Regierungsrat tritt Christoph Neuhaus ab. Der 60-Jährige zieht Bilanz zu seiner Arbeit als Bau- und Verkehrsdirektor und sagt, wieso er immer wieder Sprüche klopfte.

Neuhaus übergibt sein Amt als Vorsteher der Berner Bau- und Verkehrsdirektion an Evi Allemann, am Donnerstag war offizielle Schlüsselübergabe. "Ich bin leicht traurig, weil ich die Arbeit sehr gerne gemacht habe, weil Bern ein spannender Kanton ist und weil ich ganz viele gute Leute aus meinem Team verlasse. Auf der anderen Seite bin ich froh, dass die Verantwortung weg ist", erzählt Christoph Neuhaus.

Für seine Arbeit in den letzten Jahren gibt sich der ehemalige Lehrer eine genügende Note. "Sonst hätte ich schon unterwegs aufhören müssen. Deshalb etwa eine Fünf."

"Schwierige und komplizierte Projekte"

Unter seiner Führung sorgte die Bau- und Verkehrsdirektion immer wieder für Schlagzeilen. Sei es durch die Berichte im Zusammenhang mit dem Fischsterben in der Forellenzucht am Blausee, oder durch Verzögerungen und Kostenüberschreitungen wie beim Campus Biel und dem Polizeizentrum Niederwangen. "Das sind Projekte, die teilweise über zehn Jahre laufen. Da ist die Gefahr gross, dass es teurer wird. Dazu kommt, dass es schwierige und komplizierte Projekte sind." Neuhaus sagt, man habe Fehler gemacht, aus diesen aber gelernt.

Erst letzte Woche konnte er sich aber über einen Erfolg freuen: Das Projekt Emmentalwärts kann umgesetzt werden, die letzten beiden Beschwerden wurden zurückgezogen. "Bahnbrechend" nennt Neuhaus diesen Schritt.

Sprüche und Kritik

Neuhaus machte in Interviews und bei Reden immer wieder Sprüche. Mit Humor ertrage man die Arbeit etwas besser, schmunzelt Neuhaus. Ausserdem gebe es nichts Grauenhafteres als nichtsaussagende Allgemeinsätze. "Lieber ein Spruch, der den Leuten bleibt. Wenn jemand ein 'Löu' ist, sage ich 'Löu' statt verhaltensoriginell". 

Auch sonst steckte der in Kaufdorf lebende Politiker mit Aussagen nicht zurück, teilte unter anderem auf Facebook gegen Personen aus. Dafür erntete Neuhaus immer wieder Kritik. Es gehöre zu seiner Arbeit, in der Öffentlichkeit zu stehen. "Aber wenn mich jemand für etwas angefeindet hat, obwohl ich nichts dafür konnte, dann wurde ich zwischendurch hässig".

"Noch etwas machen"

Wie es für ihn nach den fast zwei Jahrzehnten in der Berner Regierung weitergeht, habe er noch nicht genau geplant. Neuhaus verweist auf seine Ämter als Präsident des Zuchtverbandes Schweizer Sportpferde und als OK-Präsident des Bernisch-Kantonalen Jodlerfests 2028 in Münsingen.

Sonst habe er noch nichts Konkretes. Er sei aber erst 60-jährig, wolle noch etwas machen. "Vielleicht einfach nicht in dem Tempo wie bisher".

Werbung

Album der Woche

Werbung

| Wochengespräch

"Lieber ein Spruch, der den Leuten bleibt" - Neuhaus tritt ab

Nach über 18 Jahren im Berner Regierungsrat tritt Christoph Neuhaus ab. Der 60-Jährige zieht Bilanz zu seiner Arbeit als Bau- und Verkehrsdirektor und sagt, wieso er immer wieder Sprüche klopfte.

Neuhaus übergibt sein Amt als Vorsteher der Berner Bau- und Verkehrsdirektion an Evi Allemann, am Donnerstag war offizielle Schlüsselübergabe. "Ich bin leicht traurig, weil ich die Arbeit sehr gerne gemacht habe, weil Bern ein spannender Kanton ist und weil ich ganz viele gute Leute aus meinem Team verlasse. Auf der anderen Seite bin ich froh, dass die Verantwortung weg ist", erzählt Christoph Neuhaus.

Für seine Arbeit in den letzten Jahren gibt sich der ehemalige Lehrer eine genügende Note. "Sonst hätte ich schon unterwegs aufhören müssen. Deshalb etwa eine Fünf."

"Schwierige und komplizierte Projekte"

Unter seiner Führung sorgte die Bau- und Verkehrsdirektion immer wieder für Schlagzeilen. Sei es durch die Berichte im Zusammenhang mit dem Fischsterben in der Forellenzucht am Blausee, oder durch Verzögerungen und Kostenüberschreitungen wie beim Campus Biel und dem Polizeizentrum Niederwangen. "Das sind Projekte, die teilweise über zehn Jahre laufen. Da ist die Gefahr gross, dass es teurer wird. Dazu kommt, dass es schwierige und komplizierte Projekte sind." Neuhaus sagt, man habe Fehler gemacht, aus diesen aber gelernt.

Erst letzte Woche konnte er sich aber über einen Erfolg freuen: Das Projekt Emmentalwärts kann umgesetzt werden, die letzten beiden Beschwerden wurden zurückgezogen. "Bahnbrechend" nennt Neuhaus diesen Schritt.

Sprüche und Kritik

Neuhaus machte in Interviews und bei Reden immer wieder Sprüche. Mit Humor ertrage man die Arbeit etwas besser, schmunzelt Neuhaus. Ausserdem gebe es nichts Grauenhafteres als nichtsaussagende Allgemeinsätze. "Lieber ein Spruch, der den Leuten bleibt. Wenn jemand ein 'Löu' ist, sage ich 'Löu' statt verhaltensoriginell". 

Auch sonst steckte der in Kaufdorf lebende Politiker mit Aussagen nicht zurück, teilte unter anderem auf Facebook gegen Personen aus. Dafür erntete Neuhaus immer wieder Kritik. Es gehöre zu seiner Arbeit, in der Öffentlichkeit zu stehen. "Aber wenn mich jemand für etwas angefeindet hat, obwohl ich nichts dafür konnte, dann wurde ich zwischendurch hässig".

"Noch etwas machen"

Wie es für ihn nach den fast zwei Jahrzehnten in der Berner Regierung weitergeht, habe er noch nicht genau geplant. Neuhaus verweist auf seine Ämter als Präsident des Zuchtverbandes Schweizer Sportpferde und als OK-Präsident des Bernisch-Kantonalen Jodlerfests 2028 in Münsingen.

Sonst habe er noch nichts Konkretes. Er sei aber erst 60-jährig, wolle noch etwas machen. "Vielleicht einfach nicht in dem Tempo wie bisher".

Werbung

Sportstory

Werbung

| Wochengespräch

"Lieber ein Spruch, der den Leuten bleibt" - Neuhaus tritt ab

Nach über 18 Jahren im Berner Regierungsrat tritt Christoph Neuhaus ab. Der 60-Jährige zieht Bilanz zu seiner Arbeit als Bau- und Verkehrsdirektor und sagt, wieso er immer wieder Sprüche klopfte.

Neuhaus übergibt sein Amt als Vorsteher der Berner Bau- und Verkehrsdirektion an Evi Allemann, am Donnerstag war offizielle Schlüsselübergabe. "Ich bin leicht traurig, weil ich die Arbeit sehr gerne gemacht habe, weil Bern ein spannender Kanton ist und weil ich ganz viele gute Leute aus meinem Team verlasse. Auf der anderen Seite bin ich froh, dass die Verantwortung weg ist", erzählt Christoph Neuhaus.

Für seine Arbeit in den letzten Jahren gibt sich der ehemalige Lehrer eine genügende Note. "Sonst hätte ich schon unterwegs aufhören müssen. Deshalb etwa eine Fünf."

"Schwierige und komplizierte Projekte"

Unter seiner Führung sorgte die Bau- und Verkehrsdirektion immer wieder für Schlagzeilen. Sei es durch die Berichte im Zusammenhang mit dem Fischsterben in der Forellenzucht am Blausee, oder durch Verzögerungen und Kostenüberschreitungen wie beim Campus Biel und dem Polizeizentrum Niederwangen. "Das sind Projekte, die teilweise über zehn Jahre laufen. Da ist die Gefahr gross, dass es teurer wird. Dazu kommt, dass es schwierige und komplizierte Projekte sind." Neuhaus sagt, man habe Fehler gemacht, aus diesen aber gelernt.

Erst letzte Woche konnte er sich aber über einen Erfolg freuen: Das Projekt Emmentalwärts kann umgesetzt werden, die letzten beiden Beschwerden wurden zurückgezogen. "Bahnbrechend" nennt Neuhaus diesen Schritt.

Sprüche und Kritik

Neuhaus machte in Interviews und bei Reden immer wieder Sprüche. Mit Humor ertrage man die Arbeit etwas besser, schmunzelt Neuhaus. Ausserdem gebe es nichts Grauenhafteres als nichtsaussagende Allgemeinsätze. "Lieber ein Spruch, der den Leuten bleibt. Wenn jemand ein 'Löu' ist, sage ich 'Löu' statt verhaltensoriginell". 

Auch sonst steckte der in Kaufdorf lebende Politiker mit Aussagen nicht zurück, teilte unter anderem auf Facebook gegen Personen aus. Dafür erntete Neuhaus immer wieder Kritik. Es gehöre zu seiner Arbeit, in der Öffentlichkeit zu stehen. "Aber wenn mich jemand für etwas angefeindet hat, obwohl ich nichts dafür konnte, dann wurde ich zwischendurch hässig".

"Noch etwas machen"

Wie es für ihn nach den fast zwei Jahrzehnten in der Berner Regierung weitergeht, habe er noch nicht genau geplant. Neuhaus verweist auf seine Ämter als Präsident des Zuchtverbandes Schweizer Sportpferde und als OK-Präsident des Bernisch-Kantonalen Jodlerfests 2028 in Münsingen.

Sonst habe er noch nichts Konkretes. Er sei aber erst 60-jährig, wolle noch etwas machen. "Vielleicht einfach nicht in dem Tempo wie bisher".

Werbung

Porträt

Werbung

| Wochengespräch

"Lieber ein Spruch, der den Leuten bleibt" - Neuhaus tritt ab

Nach über 18 Jahren im Berner Regierungsrat tritt Christoph Neuhaus ab. Der 60-Jährige zieht Bilanz zu seiner Arbeit als Bau- und Verkehrsdirektor und sagt, wieso er immer wieder Sprüche klopfte.

Neuhaus übergibt sein Amt als Vorsteher der Berner Bau- und Verkehrsdirektion an Evi Allemann, am Donnerstag war offizielle Schlüsselübergabe. "Ich bin leicht traurig, weil ich die Arbeit sehr gerne gemacht habe, weil Bern ein spannender Kanton ist und weil ich ganz viele gute Leute aus meinem Team verlasse. Auf der anderen Seite bin ich froh, dass die Verantwortung weg ist", erzählt Christoph Neuhaus.

Für seine Arbeit in den letzten Jahren gibt sich der ehemalige Lehrer eine genügende Note. "Sonst hätte ich schon unterwegs aufhören müssen. Deshalb etwa eine Fünf."

"Schwierige und komplizierte Projekte"

Unter seiner Führung sorgte die Bau- und Verkehrsdirektion immer wieder für Schlagzeilen. Sei es durch die Berichte im Zusammenhang mit dem Fischsterben in der Forellenzucht am Blausee, oder durch Verzögerungen und Kostenüberschreitungen wie beim Campus Biel und dem Polizeizentrum Niederwangen. "Das sind Projekte, die teilweise über zehn Jahre laufen. Da ist die Gefahr gross, dass es teurer wird. Dazu kommt, dass es schwierige und komplizierte Projekte sind." Neuhaus sagt, man habe Fehler gemacht, aus diesen aber gelernt.

Erst letzte Woche konnte er sich aber über einen Erfolg freuen: Das Projekt Emmentalwärts kann umgesetzt werden, die letzten beiden Beschwerden wurden zurückgezogen. "Bahnbrechend" nennt Neuhaus diesen Schritt.

Sprüche und Kritik

Neuhaus machte in Interviews und bei Reden immer wieder Sprüche. Mit Humor ertrage man die Arbeit etwas besser, schmunzelt Neuhaus. Ausserdem gebe es nichts Grauenhafteres als nichtsaussagende Allgemeinsätze. "Lieber ein Spruch, der den Leuten bleibt. Wenn jemand ein 'Löu' ist, sage ich 'Löu' statt verhaltensoriginell". 

Auch sonst steckte der in Kaufdorf lebende Politiker mit Aussagen nicht zurück, teilte unter anderem auf Facebook gegen Personen aus. Dafür erntete Neuhaus immer wieder Kritik. Es gehöre zu seiner Arbeit, in der Öffentlichkeit zu stehen. "Aber wenn mich jemand für etwas angefeindet hat, obwohl ich nichts dafür konnte, dann wurde ich zwischendurch hässig".

"Noch etwas machen"

Wie es für ihn nach den fast zwei Jahrzehnten in der Berner Regierung weitergeht, habe er noch nicht genau geplant. Neuhaus verweist auf seine Ämter als Präsident des Zuchtverbandes Schweizer Sportpferde und als OK-Präsident des Bernisch-Kantonalen Jodlerfests 2028 in Münsingen.

Sonst habe er noch nichts Konkretes. Er sei aber erst 60-jährig, wolle noch etwas machen. "Vielleicht einfach nicht in dem Tempo wie bisher".

Werbung

Schwingen auf neo1

Werbung

| Wochengespräch

"Lieber ein Spruch, der den Leuten bleibt" - Neuhaus tritt ab

Nach über 18 Jahren im Berner Regierungsrat tritt Christoph Neuhaus ab. Der 60-Jährige zieht Bilanz zu seiner Arbeit als Bau- und Verkehrsdirektor und sagt, wieso er immer wieder Sprüche klopfte.

Neuhaus übergibt sein Amt als Vorsteher der Berner Bau- und Verkehrsdirektion an Evi Allemann, am Donnerstag war offizielle Schlüsselübergabe. "Ich bin leicht traurig, weil ich die Arbeit sehr gerne gemacht habe, weil Bern ein spannender Kanton ist und weil ich ganz viele gute Leute aus meinem Team verlasse. Auf der anderen Seite bin ich froh, dass die Verantwortung weg ist", erzählt Christoph Neuhaus.

Für seine Arbeit in den letzten Jahren gibt sich der ehemalige Lehrer eine genügende Note. "Sonst hätte ich schon unterwegs aufhören müssen. Deshalb etwa eine Fünf."

"Schwierige und komplizierte Projekte"

Unter seiner Führung sorgte die Bau- und Verkehrsdirektion immer wieder für Schlagzeilen. Sei es durch die Berichte im Zusammenhang mit dem Fischsterben in der Forellenzucht am Blausee, oder durch Verzögerungen und Kostenüberschreitungen wie beim Campus Biel und dem Polizeizentrum Niederwangen. "Das sind Projekte, die teilweise über zehn Jahre laufen. Da ist die Gefahr gross, dass es teurer wird. Dazu kommt, dass es schwierige und komplizierte Projekte sind." Neuhaus sagt, man habe Fehler gemacht, aus diesen aber gelernt.

Erst letzte Woche konnte er sich aber über einen Erfolg freuen: Das Projekt Emmentalwärts kann umgesetzt werden, die letzten beiden Beschwerden wurden zurückgezogen. "Bahnbrechend" nennt Neuhaus diesen Schritt.

Sprüche und Kritik

Neuhaus machte in Interviews und bei Reden immer wieder Sprüche. Mit Humor ertrage man die Arbeit etwas besser, schmunzelt Neuhaus. Ausserdem gebe es nichts Grauenhafteres als nichtsaussagende Allgemeinsätze. "Lieber ein Spruch, der den Leuten bleibt. Wenn jemand ein 'Löu' ist, sage ich 'Löu' statt verhaltensoriginell". 

Auch sonst steckte der in Kaufdorf lebende Politiker mit Aussagen nicht zurück, teilte unter anderem auf Facebook gegen Personen aus. Dafür erntete Neuhaus immer wieder Kritik. Es gehöre zu seiner Arbeit, in der Öffentlichkeit zu stehen. "Aber wenn mich jemand für etwas angefeindet hat, obwohl ich nichts dafür konnte, dann wurde ich zwischendurch hässig".

"Noch etwas machen"

Wie es für ihn nach den fast zwei Jahrzehnten in der Berner Regierung weitergeht, habe er noch nicht genau geplant. Neuhaus verweist auf seine Ämter als Präsident des Zuchtverbandes Schweizer Sportpferde und als OK-Präsident des Bernisch-Kantonalen Jodlerfests 2028 in Münsingen.

Sonst habe er noch nichts Konkretes. Er sei aber erst 60-jährig, wolle noch etwas machen. "Vielleicht einfach nicht in dem Tempo wie bisher".

Werbung

Aus dem Programm

Werbung

| Wochengespräch

"Lieber ein Spruch, der den Leuten bleibt" - Neuhaus tritt ab

Nach über 18 Jahren im Berner Regierungsrat tritt Christoph Neuhaus ab. Der 60-Jährige zieht Bilanz zu seiner Arbeit als Bau- und Verkehrsdirektor und sagt, wieso er immer wieder Sprüche klopfte.

Neuhaus übergibt sein Amt als Vorsteher der Berner Bau- und Verkehrsdirektion an Evi Allemann, am Donnerstag war offizielle Schlüsselübergabe. "Ich bin leicht traurig, weil ich die Arbeit sehr gerne gemacht habe, weil Bern ein spannender Kanton ist und weil ich ganz viele gute Leute aus meinem Team verlasse. Auf der anderen Seite bin ich froh, dass die Verantwortung weg ist", erzählt Christoph Neuhaus.

Für seine Arbeit in den letzten Jahren gibt sich der ehemalige Lehrer eine genügende Note. "Sonst hätte ich schon unterwegs aufhören müssen. Deshalb etwa eine Fünf."

"Schwierige und komplizierte Projekte"

Unter seiner Führung sorgte die Bau- und Verkehrsdirektion immer wieder für Schlagzeilen. Sei es durch die Berichte im Zusammenhang mit dem Fischsterben in der Forellenzucht am Blausee, oder durch Verzögerungen und Kostenüberschreitungen wie beim Campus Biel und dem Polizeizentrum Niederwangen. "Das sind Projekte, die teilweise über zehn Jahre laufen. Da ist die Gefahr gross, dass es teurer wird. Dazu kommt, dass es schwierige und komplizierte Projekte sind." Neuhaus sagt, man habe Fehler gemacht, aus diesen aber gelernt.

Erst letzte Woche konnte er sich aber über einen Erfolg freuen: Das Projekt Emmentalwärts kann umgesetzt werden, die letzten beiden Beschwerden wurden zurückgezogen. "Bahnbrechend" nennt Neuhaus diesen Schritt.

Sprüche und Kritik

Neuhaus machte in Interviews und bei Reden immer wieder Sprüche. Mit Humor ertrage man die Arbeit etwas besser, schmunzelt Neuhaus. Ausserdem gebe es nichts Grauenhafteres als nichtsaussagende Allgemeinsätze. "Lieber ein Spruch, der den Leuten bleibt. Wenn jemand ein 'Löu' ist, sage ich 'Löu' statt verhaltensoriginell". 

Auch sonst steckte der in Kaufdorf lebende Politiker mit Aussagen nicht zurück, teilte unter anderem auf Facebook gegen Personen aus. Dafür erntete Neuhaus immer wieder Kritik. Es gehöre zu seiner Arbeit, in der Öffentlichkeit zu stehen. "Aber wenn mich jemand für etwas angefeindet hat, obwohl ich nichts dafür konnte, dann wurde ich zwischendurch hässig".

"Noch etwas machen"

Wie es für ihn nach den fast zwei Jahrzehnten in der Berner Regierung weitergeht, habe er noch nicht genau geplant. Neuhaus verweist auf seine Ämter als Präsident des Zuchtverbandes Schweizer Sportpferde und als OK-Präsident des Bernisch-Kantonalen Jodlerfests 2028 in Münsingen.

Sonst habe er noch nichts Konkretes. Er sei aber erst 60-jährig, wolle noch etwas machen. "Vielleicht einfach nicht in dem Tempo wie bisher".

Werbung

neo1 - Mein Radio
00:00
-00:00