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| neo1 Porträt

Zwischen Schwingen und Hornussen - Jasmin Gäumann aus Grosshöchstetten

"Irgendetwas habe ich immer los", schmunzelt Jasmin Gäumann, die 22-jährige Schwingerin und Hornusser Schiedsrichterin. Die beiden Traditionssportarten begleiten sie schon fast ihr gesamtes Leben lang.

Mit dem Schwingen hat Jasmin Gäumann, die in Häutligen aufgewachsen ist, durch ihre beiden Brüder begonnen, welche selbst auch in einem Schwingklub sind bzw. waren. Bereits in den ersten Saisons ab 2008, konnte Jasmin gleich Erfolge feiern und gewann mehrere Jahre hintereinander die Jahreswertung. Auch als sie dann zu den Erwachsenen wechselte, gehörte die Emmentalerin sofort zu den erfolgreichsten. Mehrere Male war Jasmin Gäumann sogar schon sehr nahe am Königinnentitel - wie auch heuer, mit dem dritten Platz.

Anders als bei den Männern gibt es im Frauenschwingen jedes Jahr ein Eidgenössisches Schwingfest. Königin wird nicht die beste Schwingerin am Eidgenössischen, sondern diejenige, die in der gesamten Saison am meisten Punkte gesammelt hat. Deshalb hat das Eidgenössische einen kleineren Stellenwert als bei den Männern. Neben dem intensiven Hobby Schwingen ist Jasmin Gäumann auch regelmässig bei Hornusser Spielen aktiv. Sie ist für die HG Tägertschi-Häutligen als Schiedsrichterin tätig. Hier schaut sie, ob und wo der Nouss im Ries landet.

Momentan möchte Jasmin noch möglichst viel in das Schwingen investieren. Allgemein nimmt sie sich aber nicht viel vor für die Zukunft: "Ich bin eher so der Typ, die von Tag zu Tag lebt. Irgendwann wird dann aber sicherlich eine eigene Familie Thema und auch reisen möchte ich noch. Aber jetzt steht das Schwingen an erster Stelle".

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