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| Politik

Worber Parlament genehmigt Budget

Rund 1,8 Millionen Franken im Minus – so sieht das Budget der Gemeinde Worb für das kommende Jahr aus. Hauptgrund dafür ist die Sanierung des Schulhauses Worbboden, die im nächsten Jahr ansteht, wie neo1 bereits berichtete (siehe verwandte Beiträge).

Das Budget wurde am Montagabend im Worber Parlament behandelt. Nach einer kurzen Diskussion wurde es einstimmig angenommen – sehr zur Freude der zuständigen Gemeinderätin Lenka Kölliker: "Es brauchte viele Sitzungen und harte Entscheide. Aber die Transparenz und die gute Zusammenarbeit haben sich ausgezahlt."

"Es brauchte mehrere Anläufe in der Finanzkommission und auch im Gemeinderat", erklärt Kölliker.
Die Meinungen im Parlament waren aber grössenteils gemacht. Trozdem gab es durchaus noch kritische Stimmen – vor allem mit Blick darauf, dass Worb künftig sorgfältiger haushalten müsse. «Dass Worb sparen muss, ist allen klar», so Kölliker.

Trotz der Bestätigung zeigt sie sich selbstkritisch: "Ich hätte lieber ein Minus von 1.5 Millionen Franken gehabt. Aber mit diesem budgetierten Minus müssen wir nun trotzdem zufrieden sein."
 Spätestens in zwei Jahren werde Worb die eigene Schuldenobergrenze von 40 Millionen Franken erreichen. Deshalb brauche es auch in den nächsten Jahren viel Disziplin bei der Budgetplanung und sicher auch noch die eine oder andere harte Sparentscheidung. 

Diese wird Lenka Kölliker aber nur noch aus der Distanz erleben. Die Gemeinderätin von Worb tritt per Mitte November zurück. Sie wird Co-Präsidentin vom Verein Olympische und Paralympische Winterspiele Schweiz 2038. Für Lenka Kölliker rutscht Elena Lafranconi von der FDP in den Gemeinderat von Worb nach. Sie übernimmt jedoch das Ressort Soziales und nicht wie ihre Vorgängerin die Finanzen. Künftig wird Stephan Zingg die Budgets von Worb erarbeiten und vorstellen.

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