Worb rechnet 2026 mit 1,8 Millionen Franken Minus. (Symbolbild: neo1)
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Worb rechnet 2026 mit knapp 1,8 Millionen Franken Verlust
Worb rechnet im Budget für 2026 mit einem Minus von knapp 1,8 Millionen Franken. Die grösste Investition ist die Sanierung des Schulhaus Worbboden. In den folgenden Jahren muss die Gemeinde sparen.
Die Gemeinde Worb rechnet in ihrem Budget für das nächste Jahr bei gleichbleibenden Steuern mit einem Verlust von knapp 1,8 Millionen Franken. Dies hat die Gemeinde letzte Woche gegenüber den Medien kommuniziert, auch neo1 war vor Ort. Die zuständige Worber Gemeinderätin Lenka Kölliker sagt, ein Budget mit einem Minus sei nicht erfreulich, es sei aber vertretbar. Der grösste Ausgabenposten im nächsten Jahr ist das Schulhaus Worbboden. "Das hat das Volk letztes Jahr genehmigt. Wir rechnen nächstes Jahr mit Investitionen von 11,5 Millionen Franken und für 2027 mit 10,3 Millionen Franken." Dazu kommen im nächsten Jahr auch verschiedene weitere Investitionen, wie beispielsweise zusätzliche Stellen im Bereich der Bildung oder Strassensanierungen.
Die Investitionen in den Jahren 2026 und 2027 kann die Gemeinde nicht ohne zusätzliche Darlehen stemmen. So überschreitet die Gemeinde im Jahr 2027 auch ihre Schuldenlimite von 40 Millionen Franken. Deshalb müsse Worb nach dieser Phase wieder Schulden abbauen, betont Lenka Kölliker. "Das ist ein Muss, das ist ganz klar. Nach 2026 und 2027 müssen wir wieder eine Phase haben, in der wir wirklich nur die wichtigsten Investitionen tätigen und Schulden abbauen können."
Für Lenka Kölliker ist klar, dass dies auch ohne Steuererhöhungen funktionieren muss. So sei dies im Finanzplan der Gemeinde Worb für die kommenden Jahre vorgesehen, und so habe der Gemeinderat dies auch im Vorfeld der Abstimmung zur Sanierung des Worbbodens kommuniziert.
Das Budget 2026 und die Finanzplanung für die nächsten vier Jahre sind am 10. November erneut Thema im Worber Parlament.
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