Lucas Weder in seinem Restaurant Bären in Niederbipp. (Bild: neo1/Pascal Rupp)
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"Wir müssen uns dem gesellschaftlichen Wandel anpassen"
Immer wieder müssen Restaurants aus der Region schliessen, oft aus finanziellen Gründen. Schweizweit meldeten 2025 laut dem Wirtschaftsauskunftsdienst Crif über 1'200 Gastrobetriebe Konkurs an. Ein Gespräch mit Lucas Weder über die aktuelle Lage der Branche, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren.
"Es ist uns bekannt, dass viel passiert", sagt Lucas Weder, Vorstandsmitglied der Sektion Emmental-Oberaargau des Verbands GastroBern. Es sei eine schnelllebige Zeit aktuell. Die enorme Zahl der Konkurse habe vielschichtige Gründe. "Die Branche hat ein schwieriges Umfeld", so Weder. Finanziell sei "unheimlich wenig" Spielraum da. Dies angesichts zeitweise explodierender Energiepreise, steigender Einkaufskosten sowie des weiterhin hohen Aufwands für die Mitarbeitenden.
Es gibt aber auch viele Restaurants, die diese Herausforderungen seit vielen Jahren erfolgreich meistern. "Die Grundvoraussetzung dafür ist die Leidenschaft und das Herzblut, Gastgeber zu sein", ist Weder überzeugt. Als weitere Erfolgsfaktoren nennt der Geschäftsführer des Bären in Niederbipp eine gute finanzielle Planung sowie Innovation. "Wir müssen uns jeden Tag hinterfragen und den Entwicklungen der Gesellschaft anpassen." Restaurants seien ein "unheimlich wichtiger Teil des sozialen Lebens".
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