(Bild: congerdesign/pixabay)
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Wie viel Politik braucht die Milch?
Gestern fand das digitale Milch-Forum der Schweizer Milchproduzenten statt. Unter dem Motto "Wieviel Politik braucht die Milch? Die Schweizer Agrarpolitik und deren Auswirkungen im internationalen Vergleich" diskutierten die Verantwortlichen.
Neben dem Präsidenten der Schweizer Milchproduzenten SMP Hanspeter Kern waren auch Christian Hofer, Direktor des Bundesamts für Landwirtschaft, Hélène Simonin, Direktorin European dairy association EDA und ein aktiver Milchproduzent Alexandre Cotting beim Forum dabei. Die Frage, wie viel Politik die Milch in der Schweiz brauche, sei einfach zu beantworten, sagte Christian Hofer: "So wenig wie möglich. Wieso? Wenn wir 30 Jahre zurück schauen, sehen wir, dass wir eine sehr stark regulierte Milchwirtschaft hatten mit vorgeschriebenen Preisen und Vorgaben zum Absatz und Abnahmegarantie." Das änderte sich dann. Die Milchbranche erhielt mehr Verantwortung, so Christian Hofer.
Selbstverantwortung bringt Vorteile
Heute sei das Spiel zwischen Angebot und Nachfrage viel besser und viel effizienter. Auch die Vielfalt an Milchprodukten ist gewachsen. "Der Kurs zur Selbstverantwortung, den man in der Agrarpolitik eingeschlagen hat, war der richtige", sagt Christian Hofer am Milchforum. Auch der Milchpreis sei im Moment einigermassen stabil. Damit das auch so bleibt brauche es am Ende die Agrar-Politik aber doch.
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