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Tennis: Stricker verpasst Wimbledon-Qualifikation

Dominic Stricker verpasst die Wimbledon-Qualifikation. Der Grosshöchstetter, der zuvor in der Quali zwei Runden überstanden hatte, blieb im letzten Spiel am Japaner Shintaro Mochizuki hängen. Somit ist Leandro Riedi der einzige Schweizer Tennisspieler, der im Wimbledon-Hauptfeld steht.

Nach Siegen über Saba Purtseladze aus Georgien und Emilio Nava aus den USA stand Stricker als dritte Hürde der Japaner Shintaro Mochizuki gegenüber. Das Duell mit der Weltnummer 146 ging nach gut zweieinhalb Stunden verloren. Der Grosshöchstetter musste sich in vier Sätzen geschlagen geben.

Riedi verhindert Schweizer Fiasko

Leandro Riedi bestreitet nächste Woche sein erstes Grand-Slam-Turnier. Der 23-jährige Zürcher übersteht die 3. Qualifikationsrunde für Wimbledon gegen den Briten Hamish Stewart mit 6:3, 4:6, 6:3, 6:4. Weil Stan Wawrinka in diesem Jahr in Wimbledon fehlt, verhinderte Riedi, dass erstmals seit 1977 kein Schweizer Mann im Hauptfeld des Rasen-Klassikers steht. 

Bei den Frauen schafft keine Schweizerin die Qualifikation

Auch Céline Naef (WTA 178) verpasste den Einzug ins Hauptfeld des dritten Grand-Slam-Turniers des Jahres. Die Schwyzerin scheiterte einen Tag nach ihrem 20. Geburtstag in der letzten Qualifikationsrunde mit 3:6, 3:6 an der Amerikanerin Taylor Townsend (WTA 98). Naef war die letzte von ursprünglich sieben angetretenen Schweizerinnen in der Qualifikation. Mit Belinda Bencic, Viktorija Golubic, Jil Teichmann und Rebeka Masarova waren bereits vier Schweizerinnen dank ihrer Klassierung im Ranking vorgängig für Wimbledon qualifiziert. (neo1/sda)

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