Symbolbild Tanzen (Bild: OpenClipart-Vectors auf Pixabay)
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Tanzen
Wo gute Musik läuft, fällt uns Menschen das Stillstehen schwer. Egal ob beim Feiern mit Freunden, beim Zähneputzen oder beim Kochen, mit der richtigen Musik bewegt sich unser Körper fast automatisch. Doch hinter dem Tanzen steckt noch viel mehr als einfach eine körperliche Bewegung. Diese Woche beleuchten wir verschiedene Aspekte.
Getanzt wird schon, seit es Menschen gibt. Dafür gibt es mehrere Beweise. Christina Thurner, Professorin für Tanzwissenschaft an der Uni Bern erzählt im Interview mit neo1: «Es gibt Höhlenmalereien, die zum Teil bereits 7'000 Jahre alt sind, Beschreibungen von Tanz in Schriftkulturen, Kunstgegenstände und entsprechende Bibelstellen.» Tanzen hat schon seit jeher mit Religion und Kultur zu tun, aber auch mit Politik. Ausserdem ist Tanzen gesund. Das bestätigt die Sportärztin Sarah Schwab: «Man baut Stress ab, kann seine Emotionen ausdrücken und schüttet Hormone aus, die zu positiven Gefühlen führen.» Tanzen animiert die Menschen, sich zu bewegen.
Tanzen hat aber nicht nur einen geschichtlichen und gesundheitlichen Aspekt, sondern hat auch viel mit Freizeit und Beruf zu tun. «Die Ausbildung zur Tanzlehrerin dauerte rund drei Jahre und beinhaltete diverse Module und mehrere Privatstunden», erklärt die Inhaberin von Aemme Dance Lützelflüh, Sidi Bichsel. Es gibt aber auch noch viele andere Tanzausbildungen. Auch Nicolas Widmer vom Dance Center Langenthal arbeitet als Tanzlehrer. Er nimmt selbst aber ebenfalls Tanzunterricht und tritt mit seiner Gruppe bei Wettkämpfen an. «Ich für mich trainiere vier bis sechs Stunden pro Woche, dazu kommen Gruppentrainings à je vier bis sechs Stunden am Wochenende.»
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