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Sven Liechti: Trotz Rückschlag hält der Röthenbacher Skicrosser am Traum von Olympiagold fest

Sven Liechti aus Röthenbach ist ein begnadeter Skicrosser. Währenddem er drauf und dran war den Sprung in den Weltcup zu schaffen, warf ihn eine Verletzung zurück. Nun nimmt der 24-jährige einen weiteren Anlauf. Mit grossen Zielen.

Es war die Hüfte, welche Sven Liechti einen Strich durch die Rechnung machte. "Sie war abgenutzt. Ich musste die Saison 2023/24 abbrechen und unters Messer", blickt er zurück. "Dies war für mich ein grosser Rückschlag. Es riss mir den Boden unter den Füssen weg." Statt Weltcup war für den Emmentaler Skicrosser auf einmal Rehabilitation angesagt. Die Ärzte waren nicht wirklich zuversichtlich. "Es hiess, dass ich vermutlich nie mehr auf diesem Niveau fahren werde." Doch Liechti kämpfte sich zurück. Mittlerweile steht der Emmentaler wieder auf der Piste. "Ich habe zwar noch viel weniger Kilometer als meine Kollegen, aber ansonsten bin ich gut unterwegs." Er arbeitet akribisch an den Details. Wie sein Winter aussehen wird, weiss der 24-jährige noch nicht genau. "Aktuell gehe ich davon aus, dass ich im Europacup starten werde. Aber wenn alles super läuft, dann sind auch Starts im Weltcup möglich und damit allenfalls gar ein Olympia-Ticket." Falls es aber nicht bereits in diesem Winter klappen sollte, will Liechti die beiden nächsten Spiele anpeilen. "2030 und 2034 sind in meinem Kalender eingetragen", sagt er und fügt an: "In vier Jahren bin ich im besten Alter für Olympiagold und vier Jahre später um diesen Titel zu verteidigen." Sven Liechti möchte keine Eintagsfliege im Skicross werden, er will sich in der Szene einen Namen machen.

In der neo1-Sportstory spricht Sven Liechti über seine Leidenszeit nach der Hüftoperation und was ihm in der schweren Zeit geholfen hat. Weiter gibt er Einblicke zu seiner Rückkehr auf die Piste und dazu erklärt er seine Ziele.

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