Bild: Prospekt SRK Fahrdienst
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SRK Emmental sucht wieder Helfende
Älteren Menschen, die nicht Mobil sind, helfen von A nach B zu kommen, das macht der Fahrdienst vom Schweizerischen Roten Kreuz SRK, auch bei uns in der Region. Hier sind die Fahrten während Corona zurückgegangen, erklärt Katharina Grossmann. Sie ist die Bereichsleiterin vom Fahrdienst Emmental.
Trotzdem musste das SRK im letzten Frühling Helferinnen und Helfer suchen. "Es ist freiwillig, verdienen kann man dabei nichts. Die Helferinnen und Helfer, die im ersten Lockdown unterstützt haben gesagt, dass es eine sehr spannende Erfahrung war. Auch die Seniorinnen und Senioren fanden diese Abwechslung interessant", erklärt Katharina Grossmann. Nun sucht das SRK im Emmental wieder nach Unterstützung. Im Vergleich zum ersten Lockdown ist die Situation nun aber eine andere, erzählt Katahrina Grossmann weiter. "Nun ist es so, dass sehr viele Leute im Job sind oder Kurzarbeit haben. So sind nun weniger Leute verfügbar und haben Zeit. Dazu sind die älteren Leute, die sonst mithelfen, im Hinblick auf den mutierten Virus nochmals vorsichtiger geworden", führt Grossmann aus. Gerade die pensionierten, die üblicherweise unterstützen, halten sich nun mehr zurück. "Sie sagen, dass sie nach der Impfung wieder kommen oder im Frühling, wenn die Situation wieder besser ist. Sie sind nicht verunsichert, aber vorsichtiger geworden. Dies vor allem, weil die eine oder andere Person in Berührung kam oder gar selbst an Covid erkrankt ist. Nie aber im Fahrdienst oder während einer Fahrt", so Grossmann weiter. Aufgrund dessen sucht das SRK nun fürs Emmental vor allem junge Leute. Gerade im unteren Emmental in der Region Burgdorf sind sie knapp unterwegs und brauchen Unterstützung, fügt Grossmann an.
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