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| Bildung

Sommer-Camp der PH Bern bleibt gefragt

Zum vierten Mal fand vergangene Woche das Sommer-Camp der PH Bern für Unterrichtende ohne Lehrdiplom statt. Das Angebot bleibt gefragt, auch wenn sich die Situation rund um den Lehrpersonenmangel allmählich entspannt.

Das Sommer-Camp der PH Bern vermittelt Basiswissen für den Lehrberuf. Themen sind das kantonale Schulsystem, der Lehrplan 21, Grundsätze zur Unterrichtsplanung und der Berufsauftrag von Lehrpersonen. Zudem gibt es Angebote zu Unterrichtsfächern, zur individuellen Planung des Unterrichts und zur Vertiefung von Lehrinhalten.

Einige Änderungen

Die vierte Ausgabe heuer fand mit einigen Änderungen statt. Nach der Blockwoche gibt es zwei freiwillige Zusatztage für die Unterrichtsplanung im kommenden Schuljahr. Ausserdem trifft sich die Kursgruppe regelmässig für jeweils einen halben Tag, um Gelerntes zu vertiefen. Die PH Bern verspricht sich dadurch mehr Praxisnähe.

Das Interesse am Sommer-Camp bleibt gross: 72 Teilnehmende waren dieses Jahr dabei. Simone Sturm, am Institut für Weiterbildung und Dienstleistungen (IWD) der PH Bern verantwortlich für Unterrichtende ohne Lehrdiplom, ist zufrieden. "Die Teilnehmenden waren sehr engagiert und motiviert. Es herrschte eine gute Stimmung".

Kein Ersatz für Ausbildung

Wichtig sei aber, dass das Angebot kein Studium ersetzen könne, ergänzt Simone Sturm. "Eine fundierte Ausbildung und regelmässige Weiterbildung sind unerlässlich für den Lehrberuf." Somit müsse es das Ziel bleiben, alle Stellen langfristig mit ausgebildeten Lehrpersonen zu besetzen, "respektive Unterrichtende ohne Lehrdiplom nachträglich zu qualifizieren." 

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