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| Verkehr

Sanierung der Ortsdurchfahrt Zollbrück verzögert sich

Die Ortsdurchfahrt durch Zollbrück soll saniert werden. Im Moment geht das Projekt jedoch nicht weiter.

Der Platz durch Zollbrück ist knapp. Vor allem die Sicherheit soll verbessert werden, insbesondere für Fussgängerinnen und Fussgänger, unter Anderem auch im Bereich des Jakob Markts. Zudem ist ein neuer Belag geplant, der weniger Lärm verursacht als der bisherige.

Reto Bühler, stellvertretender Kreisoberingenieur für die Region Emmental, erklärt, weshalb das Projekt aktuell stillsteht: "Bei einem Ortsdurchfahrtsprojekt müssen wir die Anforderungen zum Lärmschutz beachten. Diese können wir nur mit Tempo 30 erfüllen. Aufgrund der politischen Lage wurde das Projekt deshalb pausiert." Konkret hat der Grossrat des Kantons Bern alle Strassenprojekte sistiert, bei denen eine Tempo-30-Zone vorgesehen wäre. Grund dafür ist ein politischer Vorstoss auf nationaler Ebene. Dabei geht es um die Frage, ob auf verkehrsorientierten Kantonsstrassen künftig überhaupt noch neue Tempo-30-Zonen eingerichtet werden dürfen.

Deshalb liegt das Projekt momentan auf Eis, bis klar ist, wie auf Bundesebene entschieden wird, erklärt Bühler. "Es geht konkret darum, ob wir die Lärmschutz-Anforderungen umsetzen können oder ob wir dazu gar nicht mehr verpflichtet wären, wenn das Verkehrsregime stärker gewichtet würde als der Lärmschutz."

Anders sieht es bei einem zweiten Projekt, ebenfalls in der Gemeinde Lauperswil, aus. Zwischen Obermatt und Zollbrück plant der Kanton Bern einen neuen Veloweg. Dieses Projekt sei auf gutem Weg, sagt Bühler. Im Sommer wird es öffentlich aufgelegt. Wenn alles nach Plan verläuft, könnte dort ab 2028 gebaut werden.

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