Visualisierung der Erweiterung beim einen Schulhaus. (Bild: zVg Gemeinde Rüdtligen-Alchenflüh)
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Rüdtligen-Alchenflüh kann seine Schulhäuser für 12,3 Millionen Franken sanieren und erweitern
Die Gemeinde Rüdtligen-Alchenflüh darf ihre Schulhäuser sanieren und erweitern. Die Stimmberechtigten haben dem Projekt am Sonntag zugestimmt. Mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 61 Prozent hat die Bevölkerung den Verpflichtungskredit von 12,3 Millionen Franken angenommen. Laut der Gemeinde nahmen knapp 48 Prozent der Stimmberechtigten an der Abstimmung teil.
Gemeinderatspräsidentin Patrizia Lambroia ist erleichtert. Das Resultat sei schlussendlich ungefähr so ausgefallen, wie sie erwartet habe, sagte sie auf Anfrage. "Ich habe schon gespürt, dass die Mehrheit dafür ist. Ich wusste aber auch, dass es Gegenstimmen gibt. Darum war mir klar, dass der Ja-Anteil nicht weiss der Teufel wie hoch ausfallen würde."
Gegenstimmen habe es vor allem wegen der Kosten gegeben. 12.3 Millionen Franken seien viel Geld. Es handle sich jedoch um eine Investition für viele Jahre. Dadurch relativiere sich die Summe. "Wir werden auf jeden Fall Fremdkapital brauchen. Unsere Schuldzinsen sind aber nicht so hoch. Wir haben gut durchgerechnet, wie die Gemeinde das stemmen kann."
Bis die Bagger bei den Schulhäusern auffahren, dauert es allerdings noch eine Weile. Zuerst braucht die Gemeinde die Baubewilligung. Während der Bauzeit werden die Schülerinnen und Schüler in provisorischen Modulbauten unterrichtet. Auch diese müssen zunächst noch aufgestellt werden. Mit dem Bau könne frühestens in zwei Jahren begonnen werden, sagt Gemeinderatspräsidentin Patrizia Lambroia.
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