Visualisierung der Erweiterung beim weissen Schulhaus. (Bild: zVg Gemeinde Rüdtligen-Alchenflüh)
Werbung
Rüdtligen-Alchenflüh entscheidet über 12,3 Millionen Franken für die Schulhäuser
Die Gemeinde Rüdtligen-Alchenflüh arbeitet an ihrem Schulraum. In einem ersten Teilprojekt standen die Kindergärten im Fokus, nun geht es um die Schulhäuser. Am 8. März entscheidet die Stimmbevölkerung über 12,3 Millionen Franken für die Sanierung und Erweiterung der Schule.
Die Schulhäuser in der Gemeinde Rüdtligen-Alchenflüh sind alt und entsprechen den heutigen Anforderungen nicht mehr, erklärt die Gemeinderatspräsidentin Patrizia Lambroia. Gleichzeitig gebe es in der Gemeinde immer mehr Kinder, die Schule sei stark ausgelastet. "Auch die pädagogischen Anforderungen haben sich verändert. Es braucht mehr Gruppenräume oder Räume für Spezialunterricht."
12,3 Millionen Franken seien viel Geld für die Gemeinde, sagt Patrizia Lambroia. In erster Linie müsse die Gemeinde dafür Schulden aufnehmen. "Mit den Steuern gingen wir bereits rauf, natürlich nicht nur wegen des Schulraums, es wird ja allgemein alles teurer. Die Zukunft wird uns zeigen, wohin sich der Steuerfuss entwickelt, das wissen wir selbst noch nicht." Ein Ja zu den Schulhäusern bedeute jedoch nicht automatisch auch ein Ja zu höheren Steuern.
Im Januar führte die Gemeinde einen Informationsanlass für die Bevölkerung durch. Die Stimmung sei bei der Mehrheit der Anwesenden positiv gewesen, erzählt die Gemeinderatspräsidentin. Einzelne hätten jedoch vor allem wegen der hohen Kosten Bedenken geäussert.
Werbung
