(Bild: Google-StreetView)
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Roggwil: Nun hat Lidl auch Landbesitzerin gegen sich
Die Situation rund um das geplante Lidl-Verteilzentrum in Roggwil bleibt angespannt. Nach den betroffenen Nachbargemeinden hat nun auch der Landverkäufer gegen den deutschen Detailhändler reagiert.
Zum einen sind es die Gemeinden Murgenthal und Rothrist, die sich aus Angst vor zusätzlichem Lastwagenverkehr wehren. Zum anderen neuerdings auch die Landbesitzerin, die Lorze Logistik AG, auf deren Areal Lidl das Verteilzentrum bauen möchte. Dass die Stimmung auch von dieser Seite her angespannt ist, hat sich bereits im Sommer gezeigt. Die Lorze Logistik AG wollte das Bundesgericht dazu bringen die Beschwerde gegen das Verteilzentrum schnell zu behandeln. Dies weil der ausgehandelte Kaufvertrag hinfällig wird, wenn die notwendige Zonenplanänderung nicht rechtskräftig ist. Das berichtet die Berner Zeitung. Dem Bericht zufolge geht das Logistikunternehmen davon aus, dass Lidl auf Zeit spielt und sich am Ende ohne Entschädigung aus Roggwil zurückziehen will. Im September hat Lorze deshalb Anzeige gegen Lidl erstattet. Dies hat die zuständige Staatsanwaltschaft gegenüber der Zeitung bestätigt. Beide Parteien schweigen derzeit wegen laufender Verfahren. Lidl zeigt sich jedoch weiterhin optimistisch, was den Standort auf dem Gugelmann-Areal in Roggwil betrifft. Gleichzeitig ist die Webseite, die seit Jahren über das Projekt informiert, seit Kurzem offline. Offiziell wegen Wartungsarbeiten.
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