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Richtplan zum Kiesabbau im Oberaargau verabschiedet

Die Region Oberaargau profitiert aufgrund der Aare von einer grossen Menge Kies. Damit der Rohstoff aber überhaupt abgebaut werden darf, braucht es einen Richtplan. Dieser hat der Verein Oberaargau zuletzt überarbeitet. Am letzten Freitag hat nun die ausserordentliche Delegiertenversammlung darüber entschieden. Die Richtplanung ADT (Abbau, Deponie und Transport) wurde einstimmig genehmigt.

"Wir haben den Auftrag vom Kanton. Dies ist eine Pflicht für uns und die haben wir soweit eingehalten", erklärt Markus Loosli, der Kommissionspräsident Abbau, Deponie, Transport. "Mir war es ein anliegen, dass dies sauber und klar nach entsprechenden Grundsätzen erfolgt. Vor allem ist ein Grundsatz der haushälterische Umgang mit dem Boden. Darauf haben wir ein grosses Gewicht gelegt." Der Ball ist nun beim Kanton. Der muss das ganze nun nochmals prüfen und genehmigen. Aufgrund der positiven Rückmeldungen in der Vorprüfung, rechnet Loosli mit keinen grösseren Komplikationen. "Selbstverständlich wird der Kanton das ganze nochmals genauer prüfen. Dies vor allem auf juristischer Seite. Dies sollte die Region aber kaum betreffen", so Loosli. 
Bis der neue Richtplan Abbau, Deponie, Transport ADT definitiv zum tragen kommt, dauert es noch ein bisschen. Sie rechnen dabei mit zwischen zwei und fünf Jahren, so Loosli. Das Ziel ist es, dass mit dem Plan der Kiesabbau in den nächsten 30 bis 45 Jahren sichergestellt wird.

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