Bild: www.sozialdienst-rt.ch
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Reto Lindegger übernimmt die Geschäftsführung des Sozialdienstes Region Trachselwald
Mitte März ist der gesamte Verbandsrat des Sozialdienstes Region Trachselwald SRT zurückgetreten. Der Kanton Bern hat daraufhin Reto Lindegger als besonderen Verwalter eingesetzt. Er sollte dafür sorgen, dass sich der SRT, dem 13 Gemeinden angehören, neu aufstellen kann. Nun ist klar: Reto Lindegger hat die Geschäftsführung des Sozialdienstes Region Trachselwald ad interim übernommen.
Der Verbandsrat und Reto Lindegger haben sich auf eine unbefristete Verlängerung des Mandats geeinigt. Das heisst es in einer Mitteilung. SRT-Präsident Martin Friedli erklärt: "Reto Lindegger war bis zum 31. Juli im Auftrag des Kantons Bern tätig. Wir haben uns anschliessend zusammen mit ihm beraten und kamen zum Schluss, dass er in einem Mandat die Geschäftsführung des SRT vorläufig zu 50 Prozent übernimmt."
Zur Ergänzung und vor allem zur Abdeckung der Zuständigkeiten im Bereich Sozialdienst wurde zudem Sybille Richiger in Teilzeit angestellt. Das Ziel der Gemeinden ist nach wie vor, den Verband aufzulösen. Der SRT hofft, dass sich die Situation dadurch beruhigt. In den letzten Jahren habe es immer wieder Unruhe gegeben. Dies lag auch daran, dass die 13 Gemeinden des Sozialdienstes aus dem Emmental und dem Oberaargau kommen. Ein Verband über zwei Verwaltungskreise sei nicht optimal. "Mindestens wir im Emmental werden eine kleinere Zelle sein. Es ist alles näher zusammen. Die Gemeinden werden mit der Leitung und den Mitarbeitenden enger in Kontakt stehen. Ich sehe das als Chance", so Friedli. Geplant sei, den Verband bis spätestens Anfang 2029 aufzulösen.
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