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Neustart beim Sozialdienst Region Trachselwald
Nach dem Rücktritt des gesamten Verbandsrats Mitte März soll der Sozialdienst Region Trachselwald wieder vollständig aufgestellt werden. Die 13 Verbandsgemeinden wählen an einer ausserordentlichen Versammlung den neuen Verbandsrat sowie das Präsidium.
Mitte März trat der gesamte Verbandsrat des Sozialdienstes Region Trachselwald überraschend zurück. In der Folge setzte der Kanton Bern mit Reto Lindegger einen besonderen Verwalter ein, der den Sozialdienst vorübergehend führte und die Neuwahlen vorbereitete.
Der vom Kanton eingesetzte besondere Verwalter Reto Lindegger erklärte vor der Wahl: "Am Donnerstagabend geht es darum, die neuen Verbandsrätinnen und Verbandsräte sowie den Präsidenten zu wählen." Er gehe davon aus, dass das Gremium danach wieder komplett sei. So wäre dann auch sein Auftrag als besonderer Verwalter beendet. Laut Lindegger verliefen die Gespräche im Vorfeld ruhig. "Es gab Emotionen, aber man blieb besonnen und hat sehr behutsam diskutiert", sagte er.
Mit der Wahl des neuen Verbandsrats endet Lindeggers Aufgabe als besonderer Verwalter. Während der Übergangsphase will er den Sozialdienst jedoch weiterhin unterstützen. Für das Präsidium stellte sich der Sumiswalder Gemeindepräsident Martin Friedli zur Wahl.
Friedli neuer Präsident
Martin Friedli wurde dann auch gewählt. "Ich war die logische Wahl: Da ich mit Sumiswald eine der beiden grossen Gemeinden vertrete und altershalber nicht mehr so stark eingebunden bin wie Adrian Wüthrich von Huttwil", sagt Friedli zu neo1.
Der Verbandsrat sei auch dank der besonderen Verwaltung nun ruhiger und stabiler unterwegs, deshalb rücke das Ziel der Gemeinden näher.
"Wir möchten den Verband auflösen. Die Aufteilung über die beiden Verwaltungskreise Emmental und Oberaargau macht alles schwieriger, schwerfälliger und komplizierter", meint der neu gewählte Präsident. Sie würden sich einfachere Strukturen und Mitbestimmung wünschen.
Es sei deshalb das Ziel den Verband spätestens per 1. Januar 2029 aufzulösen. Bis dahin brauche es aber sicher auch noch kurzfristige Massnahmen und Lösungen.
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