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PH Bern plant eine neue Ausbildung und bricht einen neuen Rekord an Studierenden
Die Pädagogische Hochschule Bern plant ein neues Studienangebot. Dabei geht es um die multiprofessionelle Zusammenarbeit. Die Hochschule meldet zudem, dass sie erneut den Rekord an Studierenden gebrochen hat.
Im Zentrum des neuen Studienangebots steht die multiprofessionelle Zusammenarbeit. Lehrpersonen sollen enger mit Heilpädagoginnen und Heilpädagogen, Logopädinnen und Logopäden sowie Betreuungspersonal zusammenarbeiten. PH-Rektor Martin Schäfer erklärt: "Alle Personen, die in der Schule arbeiten, haben eine andere Ausbildung durchlaufen und verfügen über eigene Expertisen. Multiprofessionelle Zusammenarbeit bedeutet, dass alle ihr Wissen einbringen, sodass die Schulkinder am meisten profitieren können."
Die Bedeutung der multiprofessionellen Zusammenarbeit nimmt immer mehr zu, heisst es am Donnerstag bei der Medienkonferenz der PH. Deshalb will die Pädagogische Hochschule mit dem neuen Studienangebot diesem Bedürfnis nachkommen. Bis das Studienangebot definitiv eingeführt wird, wird es aber noch dauern. Die PH Bern testet nun in verschiedenen Bereichen Pilotprojekte. Ende 2028 wird die Pädagogische Hochschule definitiv über das neue Studienangebot entscheiden.
Studierendenrekord erneut geknackt
Die Studiengänge an der Pädagogischen Hochschule PH Bern bleiben beliebt. Im vergangenen Jahr haben sich erstmals mehr als 1'000 Personen an der PH eingeschrieben. Dieses Jahr sind es nochmals mindestens fünf Prozent mehr: Die PH verzeichnet aktuell gut 1'100 Anmeldungen, der bereits einen neuen Rekord darstellt, wie es an der Medienkonferenz heisst. Rektor Martin Schäfer sagt: "Wir warten auf den Moment, in dem wir den Peak erreichen. Wir wissen aber, dass die Schülerzahlen irgendwann sinken werden. Wir gehen davon aus, dass dann auch die Zahl der Studierenden sinkt. Eine Prognose zu machen, ist jedoch schwierig."
Rund zwei Drittel von ihnen arbeiten parallel zum Studium an einer Schule. Weiter meldet die PH Bern, dass immer mehr Personen, die nicht das Gymnasium besucht haben, ein PH-Studium aufnehmen. Mittlerweile hat fast die Hälfte von ihnen zuvor beispielsweise eine Lehre mit anschliessender Berufsmaturität absolviert.
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