Patrick Freudiger will Stapi werden (Bild: zvg)
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Patrick Freudiger will Stadtpräsident von Langenthal werden
Patrick Freudiger (SVP) will Stadtpräsident von Langenthal werden. Er wird von den bürgerlichen Parteien SVP, FDP und Jungliberalen (JLL) ins Rennen um die Nachfolge von Reto Müller (SP) geschickt.
Die Parteien haben Freudiger nach einem gemeinsamen Findungsprozess nominiert und ihn an ihren jeweiligen Mitgliederversammlungen bestätigt, wie sie am Donnerstag mitteilten.
Die gemeinsame Nomination Freudigers sei "ein bewusstes politisches Signal". Langenthal als grösste Stadt des Oberaargaus brauche eine starke, stabile Führung, hiess es weiter. Freudiger bringe die nötige Kenntnis der lokalen Verhältnisse sowie das politische Rüstzeug mit, um das Stadtpräsidium kompetent führen zu können.
Freudiger ist seit 2025 Langenthaler Gemeinderat. Von 2005 bis 2024 sass er im Parlament der Stadt. Seit 2014 gehört er auch dem Kantonsparlament an. Dort präsidiert er seit 2024 die gewichtige Finanzkommission. Der 41-Jährige ist Rechtsanwalt und Geschäftsführer des Hauseigentümerverbands Kanton Bern. "Ich gebe zu, ich habe mir eine Kandidatur lange überlegt. Seit über 20 Jahren bin ich im Langenthaler Stadtrat und seit zwölf Jahren bin ich auch im Grossen Rat des Kantons Bern. Seit einem Jahr bin ich zudem im Gemeinderat von Langenthal tätig", so Freudiger. Nun sei er bereit für den Schritt ins Stadtpräsidium.
Auf Anfrage von neo1 sagt die SP Langenthal, dass sie Anspruch auf das Amt des Stadtpräsidenten habe. Mehr könne sie aber noch nicht sagen. Die GLP erklärt, dass sie noch mit einer weiteren Kandidatur rechnet und diese erst einmal abwarten will.
Der amtierende Langenthaler Stadtpräsident Reto Müller wurde am vergangenen Wochenende in die Berner Kantonsregierung gewählt. Die Ersatzwahl findet am 30. August statt. Müllers Sitz bleibt bis zu den Ersatzwahlen vorübergehend vakant. (sda/neo1)
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