Roland Loser tritt zur Wahl an (Bild: zvg)
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SP und Grüne nominieren Roland Loser für Langenthaler Stadtpräsidium
In Langenthal gibt es mindestens ein Duell um das Stadtpräsidium: Nach den Bürgerlichen haben nun auch SP und Grüne ihre Kandidatur bekannt gegeben. Sie schicken den Langenthaler Gemeinderat Roland Loser ins Rennen um die Nachfolge von Reto Müller.
Roland Loser sei als aktueller Sozialvorsteher und Gemeinderat für das Amt als Stadtpräsident sehr gut geeignet, schreiben die beiden Parteien in einer Mitteilung. Er kenne die Stadt, ihre Politik und ihre Herausforderungen und wolle Langenthal vorwärts bringen. Loser sei konstruktiv, er sei nahe bei den Menschen, könne gut zuhören und unterschiedliche Interessen zusammenbringen. Er sei daher der ideale Stadtpräsident, argumentieren SP und Grüne.
"Langenthal kann mehr", so das Motto von Links-Grün. "Und Langenthal soll vor allem auch die Wahl haben", sagt Roland Loser. Er ist seit Anfang Jahr im Langenthaler Gemeinderat. Der Sprung zum Stadtpräsidium sei steil, gibt Loser zu. "Ich traue mir dies aber zu. Mit der nötigen Demut, dass dieses Amt sehr anspruchsvoll ist."
GLP und EVP mit Stimmfreigabe
Die Ersatzwahl für das Stadtpräsidium ist am 30. August 2026. Dann wird die Nachfolge für Reto Müller bestimmt, der in den Bernischen Regierungsrat gewählt wurde. Wahlvorschläge können bis am 1. Juli eingereicht werden. Die Bürgerlichen haben mit Patrick Freudiger (SVP) bereits einen Kandidaten für das Amt ins Rennen geschickt.
GLP und EVP haben Stimmfreigabe beschlossen, wie Fabian Fankhauser, Präsident der GLP Oberaargau auf Anfrage sagt. Aus ihrer Sicht seien beide Kandidaten wählbar, mit verschiedenen Stärken und Schwächen.
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