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| Politik

Niederhüniger Gemeinderat will Verwaltung an Konolfingen auslagern

Die Gemeinden Niederhünigen und Konolfingen prüfen eine engere Zusammenarbeit bei der Verwaltungsführung. Konkret möchte der Gemeinderat von Niederhünigen die Aufgaben der Verwaltung im  Mandatsverhältnis der Gemeinde Konolfingen übertragen.

Hauptgrund sei der Fachkräftemangel, erklärt Anton Schmutz, Gemeindepräsident von Niederhünigen. "Es fehlen Fachleute. Das ist bei vielen, insbesondere kleineren Gemeinden, häufig der Fall."

Der Gemeinderat von Konolfingen hat das Anliegen des Gemeinderats von Niederhünigen diskutiert. Er ist bereit, die Zusammenarbeit mit Niederhünigen zu vertiefen und in einem weiteren Schritt die notwendigen Abklärungen und Voraussetzungen für die Übernahme der Verwaltungsführung zu schaffen, teilte er diese Woche mit.

Schon jetzt Zusammenarbeit

Als Nachbargemeinden bestehen seit längerem verschiedene Zusammenarbeiten. Sei es in verschiedenen Gemeindeverbänden, in der Kirchgemeinde oder in Verwaltungsbereichen wie Sozialdienst, Kinder- und Jugendarbeit, Baubewilligungsverfahren, Schutz & Rettung oder AHV-Zweigstelle. "Was die engere Zusammenarbeit bedeutet, müssen wir jetzt noch genauer ausarbeiten", sagt Jonas Rohrer, Gemeinderat mit dem Ressort Finanzen in Konolfingen.

Sobald die Details der Verwaltungsführung geklärt sind, werden die zuständigen Behörden beider Gemeinden abschliessend über den möglichen Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit entscheiden. Für die Auslagerung der Verwaltung ist in Niederhünigen ausserdem eine Anpassung des Organisationsreglements nötig. Über diese entscheiden die Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung vom 1. Dezember.

Gibt die Gemeindeversammlung grünes Licht, soll die Neuorganisation der Verwaltung im Mandatsverhältnis per 1. Juli 2026 starten, heisst es in den Unterlagen zur GV.

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