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Neue Hängebrücken verbinden die Gemeinden Schangnau, Flühli und Habkern wieder
Drei Jahre nach einem verheerenden Unwetter sind im Gebiet Kemmeribodenbad zwei neue Hängebrücken eröffnet worden. Sie ersetzen die durch Hochwasser zerstörten Teufels- und Skulpturenwegbrücken und verbinden wieder die Gemeinden Schangnau (BE), Flühli Sörenberg (LU) und Habkern (BE). Ein wichtiges Stück Infrastruktur im Wanderwegenetz der Region ist damit zurück.
Im Juli 2022 hatte ein Unwetter schwere Schäden in der Region angerichtet und unter anderem die beiden Fussgängerbrücken sowie angrenzende Wanderwege zerstört. Die neuen Hängebrücken führen nun deutlich höher über die Emme, sind robuster gebaut und bieten Wandernden Sicherheit. Auch die beschädigten Wegabschnitte wurden vollständig instand gesetzt und sind wieder frei zugänglich.
Ein starkes Zeichen für die Region
Mit den neuen Hängebrücken ist nicht nur eine wichtige Verbindung im Wanderwegnetz wiederhergestellt. Sie stehen auch sinnbildlich für das, was möglich ist, wenn Gemeinden, Unternehmen und Institutionen gemeinsam anpacken. Die Region rund um den Kemmeriboden ist damit wieder ein Stück zugänglicher. "Die Zusammenarbeit mit allen involvierten Parteien war sehr herausfordernd, ich habe zum Beispiel Zuhause einen Ordner mit über 600 E-Mails zu diesem Projekt, aber trotz allem, haben wir es geschafft - die neuen Brücken stehen.", erzählt Stefan Gfeller, Vize-Gemeindepräsident von Schangnau.
Wichtig für Tourismus-Region Schangnau
Auch der Tourismus in Schangnau profitiert von den neuen Hängebrücken. "Hier sind die Gemeinden Schangnau, Flühli Sörenberg und Habkern verbunden. Das ist ein wichtiger Teil des Schweizer Wanderwegnetzes", so Esther Gfeller, Präsidentin des Tourismusvereins Schangnau. "Ich war eine der Letzten die über die beiden Brücken gefahren ist während dem Unwetter. Es war schrecklich zu sehen wie die Strassen weggespühlt wurden", so Gfeller.
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