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neo1 i dim Dorf - Ochlenberg
In Ochlenberg gibt es keinen klassischen Dorfkern – dafür viel Natur, Vereine und Menschen, die dafür sorgen, dass die Gemeinde lebt. Für die Sommerserie "neo1 i dim Dorf" besucht die Redaktion diese Woche den Oberaargauer Ort.
Ochlenberg liegt zwischen Ursenbach und Herzogenbuchsee, mitten im Oberaargau. Rund 555 Menschen leben in der weitläufigen Streusiedlung in den Buchsibergen. Wälder, Wiesen und Bauernhöfe prägen die Gemeinde. Auf mehr als 1200 Hektaren Fläche gibt es allerdings keinen eigentlichen Dorfkern. Ein Ort, an dem sich Menschen trotzdem treffen, ist der Jordi Hof. Nelly und Daniel Jordi haben den alten Schweinestall vor fast 30 Jahren umgebaut und vermieten heute Zimmer an Gäste. "Wir haben gemerkt, dass die Schweine nicht mehr rentieren, und haben uns nach langem Überlegen für den Umbau entschieden und haben jetzt diesen Nebenerwerb", erzählt Nelly Jordi.
Wegen der Kühe können die beiden nicht einfach wegfahren. "Darum holen wir die Leute zu uns", sagt Nelly. Besonders die Begegnungen mit den Gästen schätzen die Jordis. Sie hatten bereits Besuch aus Neuseeland oder von einer bekannten Sommelière.
Auch die Ruhe und die Natur machen Ochlenberg für Einheimische und Gäste besonders. Damit die Menschen trotz der verstreuten Siedlungen miteinander in Kontakt bleiben, sorgen verschiedene Vereine für Veranstaltungen und Begegnungen. Einer davon ist die gemeinnützige Berggesellschaft Wäckerschwend. Therese Fankhauser ist dabei und kümmert sich unter anderem um die zahlreichen Bänkli in der Gemeinde. "Das ist sehr wichtig in unserer Gemeinde, dass man einander auch wieder sieht", sagt sie.
Eine Beiz und eine Käserei gibt es in Ochlenberg inzwischen nicht mehr. Dafür hat die Gemeinde noch eine eigene Schule, zahlreiche Vereine und eine Landwirtschaft, die das Ortsbild prägt. Neben Kartoffeln werden unter anderem Spargeln und Weihnachtsbäume produziert.
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