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neo1 am ESAF: Der zweite Tag mit allen Entscheidungen
Wer holt sich den Königstitel? Am zweiten Tag geht es in Mollis um die Entscheidungen.
Tag der Entscheidung in Mollis
Nun geht es ans Eingemachte. Nach dem ersten Tag liegt der Nordostschweizer Werner Schlegel in Führung. Dicht dahinter folgt der Emmentaler Überraschungsmann Fritz Ramseier. Können sie ihre Spitzenränge verteidigen oder rücken andere nach? Bereits im fünten Gang wird sich dies zeigen. Um 07:45 Uhr geht es in Mollis weiter.
Fritz Ramseier gegen Domenic Schneider und Werner Schlegel gegen Curdin Orlik. Die Spitzenpaarungen im Überblick:
Räbsamen Marcel, S ***, Wil - Troxler Jonas, S **, Oberseetal
Amrhyn Jonas, S **, Rottal und Umgebung - Walther Adrian, S ***, Worblental
Ott Damian, S ***, Wil - Stucki Fabian, S **, Zäziwil
Giger Samuel, S ***, Ottenberg - Murer Andy, T **, Oberwallis-Visp, Flüelen (VS)
Lang Sven, T **, Rothenburg - Leuppi Samir, S ***, Winterthur
Roth Philipp, S ***, Aarberg - Rychen Roger, S ***, Niederurnen u. Umgebung
Bissig Lukas, S **, Attinghausen - Odermatt Adrian, S ***, Binningen
Biäsch Christian, S **, Davos - Moser Michael, S **, Zäziwil
Burkhalter Thomas, T **, Ottenberg - Staudenmann Fabian, S ***, Schwarzenburg
Aeschbacher Matthias, S ***, Sumiswald - Herger Matthias, T ***, Bürglen
Steffen Valentin, T *, Sumiswald - Voggensperger Lars, S ***, Binningen
Moser Steven, S **, Sense/La Singine - Orlik Armon, S ***, Unterlandquart
Collaud Romain, S ***, Estavayer-le-Lac - Wicki Joel, S ***, Entlebuch
Ramseier Fritz, S **, Siehen - Schneider Domenic, S ***, Ottenberg
Orlik Curdin, S ***, Frutigen - Schlegel Werner, S ***, Wattwil
Die weiteren Paarungen des fünften Ganges:
Einteilung 5. Gang
Sempach muss aufgeben
Der fünffache Eidgenosse Thomas Sempach muss das ESAF in Mollis aufgeben. Der Schwinger vom Schwingklub Oberdiessbach hat sich am ersten Tag verletzt.
Harziger Start in den Sonntag
Wie bereits am Samstag kamen die Berner auch am Sonntag nur gemächlich in die Gänge. Der zweitplatzierte Fritz Ramseier musste gegen Domenic Schneider eine Niederlage hinnehmen. Während der Emmentaler auf den vierten Rang abrutschte, übernahm der Nordostschweizer die Führung. Dies weil Curdin Orlik den führenden Werner Schlegel auf den Rücken legte. Komplett missraten war der Start in den Sonntag für Matthias Aeschbacher. Der Athlet vom Schwingklub Sumiswald fuhr gegen Matthias Herger eine Niederlage ein. Siegen konnten dafür Michael Moser (gegen Christian Biäsch), Lars Zaugg (gegen Patrick Kurmann), Fabian Staudenmann (gegen Thomas Burkhalter) und Adrian Walther (gegen Jonas Amrhyn). Allesamt holten die Maximalnote. Bitter endete der fünfte Gang für Fabian Stucki, der sich im Duell mit Damian Ott verletzt. Der Nordostschweizer holte seinen fünften Gang gegen Lars Zaugg nach und sicherte sich in diesem Duell den Sieg.
Hektischer Sonntagmorgen für Lars Zaugg
Nach der Maximalnote zum Auftakt in den Sonntag gegen den Nordostschweizer Patrick Kurmann ging der Emmentaler von einer längeren Pause aus. Dies sagte er auf dem Weg in die Garderobe zu neo1. Es kam aber anders. Aufgrund der Verletzung von Fabian Stucki musste Zaugg bereits früh seinen sechsten Gang gegen Damian Ott bestreiten, welcher noch seinen fünften Schwingen musste.
Stimmungsbericht aus Mollis
neo1-Redaktorin Sarina Wälti sprach in einer Live-Schaltung über die Stimmung in der Arena von Mollis.
Drei Nordostschweizer nach sechs Gängen an der Spitze, Moser lauert
Der Emmentaler Christian Gerber siegte im sechsten Gang gegen Christoph Baeriswyl aus der Südwestschweiz. Auch für David Lüthi vom Schwingklub Münsingen schaute vor dem Mittag ein Sieg heraus. Der Richiger bezwang Benno Heinzer. Für Fritz Ramseier endete die erste Tageshälfte wie sie begann. Der Schwinger vom Schwingklub Siehen musste auch bei seiner zweiten Paarung vom Sonntag eine Niederlage hinnehmen. Er unterlag Werner Schlegel. Ebenfalls eine Niederlage gab es für den Habstetter Adrian Walther, der gegen Samuel Giger den Kürzeren zog. Auch der Melchnauer Severin Staub verlor im sechsten Gang. Dies gegen Lukas Bissig. Erfreulich waren aus Berner Sicht auf der anderen Seite die Siege von Matthias Aeschbacher (gegen Luc Bissig). Fabian Staudenmann (gegen Adrian Odermatt) und Michael Ledermann (gegen Samir Leuppi). Für letzteren war es bis anhin eine eindrückliche Leistung. Es ist das erste Fest für Ledermann nach einer Knieverletzung, die er sich Ende Mai zuzog. Seine Zwischenbilanz nach sechs Gängen: Drei Siege und drei gestellte.
Auf und ab für den Oberaargauer Severin Staub
Für Severin Staub vom Schwingklub Langenthal begann das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Mollis alles andere als gut. Zwei Niederlagen resultierten für den Melchnauer. Danach reagierte er aber Eindrücklich. Drei Siege in Folge reihte Staub aneinander. Unter anderem der Eidgenosse Joel Ambühl konnte er auf den Rücken legen. Bevor er dann seinen sechsten Gang gegen Lukas Bissig verlor.
Es bleiben drei Nordostschweizer zuvorderst
Die einheimischen prägen auch den siebten Gang am ESAF. Während Armon Orlik (gegen Michael Moser) und Werner Schlegel (gegen Joel Wicki) stellen, siegt Samuel Giger in seinem Duell gegen Romain Collaud. Ein Viertelpunkt hinter der Spitze ist Fabian Staudenmann als bester Berner klassiert. Der Guggisberger bezwang Domenic Schneider nach einem intensiven Kampf am Boden. Dies allerdings nicht mit Maximalnote. Auch Moser vom Schwingklub Zäziwil ist noch immer in Lauerstellung. Er verliert auf die Spitzenränge einen halben Punkt. Des Weiteren holten auch Matthias Aeschbacher (gegen Tim Roth), Christian Gerber (gegen Samir Leuppi), Michael Ledermann (gegen Roman Zurfluh) und Adrian Walther (gegen Kilian Bühler) Siege im siebten Gang. Curdin Orlik wurde mit einem zweiten gestellten Gang in Folge zurückgebunden. Auch das Duell mit Lukas Bissig konnte der Berner Oberländer nicht für sich entscheiden. Um den ersten Eidgenössischen Kranz und somit um den Eidgenossen-Status schwingen gleich mehrere Athleten aus dem Bernbiet. Lukas Tschumi vom Schwingklub Herzogenbuchsee bezwang Martin Herrsche und ist somit noch voll im Rennen. Dazu kommen auch Lars Zaugg, Valentin Steffen und Fritz Ramseier. Während Zaugg (gegen Damian Egli) und Steffen (gegen Simon Stampfli) ihren vorletzten Gang gewannen, schaute für Ramseier (gegen Jonas Troxler) ein gestellter Gang heraus.
Armon Orlik ist neuer Schwingerkönig!
Weil Werner Schlegel und Samuel Giger im Schlussgang stellen, profitiert Armon Orlik. Der Bündner schloss das Fest im achten Gang mit einem Sieg gegen Pirmin Reichmuth ab und konnte schlussendlich davon profitieren. Der Zuger Reichmuth gab während dem zweiten ESAF-Tag seinen Rücktritt nach dieser Saison bekannt. Auch wenn der Schlussgang ohne Berner Beteiligung ausging, schaut die Schlusstabelle gut aus. Hinter dem König reihen sich vier Berner hintereinander ein. Fabian Staudenmann wird zweiter, Michael Moser dritter und Matthias Aeschbacher und Michael Ledermann teilen sich mit dem Nordostschweizer Domenic Schneider den vierten Rang. Alles in allem holen die Berner zwölf Kränze, fünf Berner holen sich den Eidgenossenstatus. Darunter Lukas Tschumi vom Schwingklub Herzogenbuchsee, Michael Moser vom Schwingklub Zäziwil und Fritz Ramseier vom Schwingklub Siehen.
Fritz Ramseier holt sich den Eidgenössischen Kranz
Für Fritz Ramseier endete in Mollis ein Ereignisreiches Wochenende. Nach einem Samstag mit vier Siegen sicherte sich der Schwinger vom Schwingklub Siehen dank einem Sieg zum Abschluss seinen ersten Eidgenössischen Kranz.
Das Kommentatoren-Duo Remund/Stucki blickt zurück
Im Schlussbericht blicken neo1-Kommentator Michael Remund und Schwingexperte Bruno Stucki aufs ESAF 2025 zurück. Dabei analysieren sie unter anderem die Leistung vom Berner Team.
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