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Nach schwieriger Zeit in Las Vegas: Schmid blickt nach vorne

Der Emmentaler Goalie Akira Schmid hat im Sommer von den Vegas Golden Knights zu den Florida Panthers gewechselt. Nach schwierigen Monaten in Las Vegas fühlt sich der 26-Jährige bei seinem neuen Team bereits sehr wohl. Mit den Panthers verfolgt er ein klares Ziel: den Gewinn des Stanley Cups.

Der Wechsel von der Wüstenstadt Las Vegas in den US-Bundesstaat Florida bedeutet für Akira Schmid auch abseits des Eises eine grosse Veränderung. Gemeinsam mit seiner Frau zieht es ihn eher an den Strand als in das lebhafte Zentrum von Las Vegas. In Florida hat er sich nach eigenen Angaben schnell eingelebt. Der Klub unterstützte ihn bei der Wohnungssuche, zudem verbrachte er zu Beginn viel Zeit mit seinen neuen Teamkollegen.

Besonders beeindruckt zeigt sich Schmid vom Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Sowohl die Spieler als auch der Staff würden eng zusammenarbeiten. Eine solche Verbundenheit habe er in seiner bisherigen Karriere noch nicht erlebt. Auch die Stimmung im Team sei trotz der enttäuschenden vergangenen Saison gut.

Klare Ambitionen mit den Panthers

Die Florida Panthers standen zwischen 2023 und 2025 dreimal in Folge im Stanley-Cup-Final und gewannen die Meisterschaft 2024 und 2025. In der vergangenen Saison verpasste das Team jedoch die Playoffs. Viele Verletzungen hätten die Mannschaft zurückgeworfen, erklärt Schmid. Nun seien die Spieler wieder fit und die Vorfreude auf die neue Saison sei gross. Das grosse Ziel bleibe der Gewinn des Stanley Cups.

Auf der Goalieposition muss sich Schmid zunächst mit Jacob Markström messen. Die Verantwortlichen haben vorerst keine klare Nummer eins bestimmt. Stattdessen sollen sich die beiden Torhüter die Einsätze zu Beginn teilen. Schmid möchte sich langfristig jedoch den Stammplatz erkämpfen. Von seinem erfahrenen Konkurrenten könne er zudem einiges lernen, sagt er im Interview mit SRF.

Schwierige Zeit bei Vegas

Bei den Vegas Golden Knights hatte Schmid zuletzt einen schwierigen Stand. Zunächst konnte er sich als Nummer zwei etablieren und kam regelmässig zum Einsatz. Die Verpflichtung von Carter Hart und ein späterer Trainerwechsel erschwerten seine Situation jedoch zunehmend. Obwohl er in den Playoffs nicht mehr eingesetzt wurde, musste er sich weiterhin für mögliche Einsätze bereithalten.

Auch die gleichzeitig stattfindende Heim-Weltmeisterschaft in der Schweiz verpasste Schmid dadurch. Er wäre gerne für die Nationalmannschaft aufgelaufen und verfolgte die Spiele der Schweizer Auswahl so oft wie möglich, sagt er im Interview mit SRF weiter. Für die Zukunft bleibt es sein Ziel, regelmässig für die Schweiz zu spielen. Goalie Leonardo Genoni sieht er in der Hierarchie weiterhin vorne. Schmid möchte sich aber weiter aufdrängen und mit der Nationalmannschaft dereinst eine Goldmedaille gewinnen.

Trotz der schwierigen vergangenen Monate blickt der Emmentaler zuversichtlich nach vorne. Bei den Florida Panthers hat er ein Umfeld gefunden, in dem er sich wohlfühlt und sich sportlich weiterentwickeln möchte.

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