Das Parlament hatte letzten Dienstag Sitzung (Bild: neo1 / Michael Remund)
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Münsingen budgetiert für 2027 ein Defizit von rund 838'000 Franken
Das Parlament von Münsingen hat das Budget 2027 angenommen. Im allgemeinen Haushalt rechnet die Gemeinde mit einem Minus von rund 838'000 Franken. Trotz des Defizits zeigt sich Gemeindepräsidentin Stefanie Feller zufrieden mit den Zahlen. Im Parlament gab es allerdings auch Bedenken, insbesondere wegen der hohen Investitionen und der zunehmenden Verschuldung.
Die Budgetdebatte gehört jedes Jahr zu den wichtigen Geschäften im Gemeindeparlament. Am Dienstagabend hat sich auch das Parlament von Münsingen mit den Finanzen der Gemeinde beschäftigt und über das Budget 2027 abgestimmt. Dieses wurde angenommen. Im allgemeinen Haushalt rechnet Münsingen mit einem Defizit von rund 838'000 Franken. Für Gemeindepräsidentin Stefanie Feller kommt dieses Ergebnis nicht überraschend. Die Zahlen seien stabil und bewegten sich im erwarteten Rahmen.
Im Parlament gab es Rückmeldungen aus verschiedenen politischen Lagern. Besonders die geplanten Investitionen und die damit verbundene Verschuldung sorgten für Diskussionen. "Nichts von all dem war überraschend. Wir wollen einen guten Schulraum haben, ein neues Gemeindehaus und gute Strassen. All das kostet Geld, aber es gibt uns oder besser gesagt der gesamten Bevölkerung von Münsingen wieder ganz viel zurück", sagt die Gemeindepräsidentin Stefanie Feller.
Sie nimmt diese Bedenken ernst. Gleichzeitig zeigt sie sich froh über das Vertrauen, das das Parlament dem Gemeinderat entgegenbringt. Geplant ist deshalb eine zusätzliche Arbeitsgruppe, die sich mit der Finanzplanung der Gemeinde beschäftigt und den Gemeinderat dabei unterstützen soll. Noch offen ist, wie diese Arbeitsgruppe zusammengesetzt wird. Ob externe Fachpersonen beigezogen werden oder Mitarbeitende aus der Gemeindeverwaltung die Arbeit übernehmen, sei noch nicht entschieden.
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