Am Montag tagte der Burgdorfer Stadtrat und diskutierte unteranderem über das Budget (Bild: neo1 Archiv)
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Burgdorfer Stadtrat sagt knapp Ja zum Budget 2027
Mit einem knappen Ja von 18 zu 16 Stimmen hat der Stadtrat von Burgdorf am Montag Abend das Budget für das nächste Jahr genehmigt. Das Budget sieht ein Minus von 650'000 Franken vor.
Es war in der Diskussion stark umstritten. Vor allem die Bürgerlichen von SVP, FDP und Mitte haben es abgelehnt. Sie begründeten ihre Ablehnung damit, dass sich auch für die nächsten Jahre ein Minus abzeichnet und sich Burgdorf weiter verschuldet.
Damit sind die Bürgerlichen aber nicht durchgekommen. Eine knappe Mehrheit aus SP, Grünen und EVP hat dem Budget zugestimmt. Sie sind der Meinung, dass das Budget für das nächste Jahr keine unnötigen "Luxusausgaben" enthält. Die zuständige Gemeinderätin Beatrice Kuster Müller ist froh, dass das Budget angenommen wurde. "Ein abgelehntes Budget wäre eine Katastrophe für eine Gemeinde. Wir hätten frühestens im Frühling nächsten Jahres ein neues Budget vorlegen können. Die Prozesse hätten Zeit gebraucht. Wir hätten erst im Mai 2027 ein Budget gehabt", so Kuster Müller.
Mehrere Monate ohne Budget hätten für Burgdorf Konsequenzen gehabt. Beatrice Kuster Müller erklärt: "Wir hätten keine Kredite mehr sprechen können. Auch Schullager wären nicht mehr durchführbar gewesen. Wir hätten nur noch das absolute Minimum machen können."
Sie sei daher erleichtert, dass eine knappe Mehrheit des Burgdorfer Stadtrats dem Budget mit einem Minus von 650 000 Franken zugestimmt habe. Es sei auch klar, dass die Stadt sparen müsse, um sich nicht weiter zu verschulden.
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