Enttäuschung bei Leonie Hügli (Bild: Keystone/Cyril Zingaro)
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Medaillentraum von Hügli platzt
Speerwerferin Leonie Hügli verpasst an der Leichtathletik-EM in Birmingham die Medaillen. Die Kirchbergerin kann im Final nicht an die starke Qualifikation anknüpfen.
Leonie Hügli bezahlte an ihrem ersten Grossanlass Lehrgeld und erlebte zugleich ein Auf und Ab der Emotionen: Anfang Jahr konnte sich die 21-Jährige eine EM-Teilnahme noch gar nicht vorstellen. Dann warf sie den Speer über 60 m und startete in Birmingham, wo sie sich in der Qualifikation mit Schweizer Rekord (62,33 m) in die Pole-Position hievte.
Im Final konnte die Bernerin ihr Potential jedoch nicht abrufen. Nie flog der Speer so, wie er sollte. Bloss 54,55 m und Platz 10 kamen zustande. Somit war der Wettkampf bereits nach drei Würfen beendet. "Ich bin gerade noch ein wenig geschockt", sagte eine enttäuschte Hügli nach dem Wettkampf.
Bitter für Hügli: Im Final übertraf einzig die Kroatin Sara Kolak ihre Weite aus der Qualifikation. Kolak sicherte sich mit einem Wurf auf 62,43 Meter Gold. Silber ging an die Deutsche Julia Ulbricht (61,53 m) und Bronze an die Serbin Adriana Vilagos (60,93 m). (sda/neo1)
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