Werbung
Leonie Hügli: Der grosse Wurf brachte sie ins Rampenlicht
61,94 Meter. Mit dieser Weite schaffte Leonie Hügli Mitte Mai historisches. Die 21-jährige Kirchbergerin übertrumpfte die bisherige Rekordhalterin Géraldine Ruckstuhl und sicherte sich den Schweizer Rekord im Speerwurf. Gleichzeitig schaffte sie auch noch die Limite für die Europameisterschaft im britischen Birmingham.
"Ich bin es nach wie vor am realisieren", sagt Leonie Hügli im Gespräch mit neo1. "Es stimmte viel mehr zusammen als noch letztes Jahr. Dazu kam die Lockerheit, welche ich zu diesem Zeitpunkt der Saison hatte." Für Trainer Bruno Schürch durfte dieser Erfolg erwartet werden. "Der Weg stimmte. Sie deutete immer wieder an, dass ein 60 Meter Wurf möglich ist. Die Frage war nur wann." Beim Speer-Meeting im deutschen Halle war es dann soweit. Hügli gelang der grosse Wurf. "Ich blickte zum Trainer und dachte bloss, dass ist die Limite." Gross ändern will sie nach diesem Erfolg aber nichts. "Ich will unbedingt die Lockerheit beibehalten und so weitermachen", erklärt Leonie Hügli. "Ich will alles auf mich zukommen lassen." Bei der Europameisterschaft in Birmingham möchte sie in einer möglichst guten Verfassung sein. "Ich bin mit meiner Teilnahme zufrieden, wenn ich das im Nachhinein sagen kann und dazu alles gegeben habe." Für Trainer Schürch ist eine Wiederholung der Weite von Halle derweil definitiv möglich. "Es braucht sicherlich sehr vieles, dass zusammenstimmen muss. Aber wenn dem so ist, dann kann Leonie diese Weite wieder erreichen."
In der neo1-Sportstory spricht Leonie Hügli über den Schweizer Rekord, den sie aufgestellt hat. Dazu spricht sie über ihre Anfänge und ihrer heutigen Leidenschaft zum Speerwurf. Weiter blickt die Kirchbergerin auf ihre erstmalige Teilnahme an Europameisterschaften Mitte August im britischen Birmingham. Auch Trainer Bruno Schürch spricht über das geschaffte und blickt auf das Highlight im August.
Werbung
