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| Abstimmungen

Madiswil stimmt über Schulraumerweiterung für 12,8 Millionen Franken ab

Die Gemeinde Madiswil steht vor einer richtungsweisenden Entscheidung: Am 18. Mai stimmt die Bevölkerung über einen Kredit für den Ausbau des Schulraums ab. Das Projekt betrifft nicht nur die Bildung – es hat Strahlkraft für die gesamte Region.

In Madiswil steigen die Schülerzahlen seit Jahren kontinuierlich an – heute zählt das Dorf rund 100 Kinder mehr als noch 1984. Trotz Auslagerung der Oberstufe nach Kleindietwil wird der Platz in den Schulhäusern knapp. Nun soll mit einem Neubau und umfassenden Umbauten für insgesamt 12,8 Millionen Franken Abhilfe geschaffen werden. Die Anlage Neumatt soll ausgebaut, die Homatt in Kleindietwil für Kindergärten umgenutzt und die Tagesschule am Mostereiweg eingerichtet werden.

Eine Herausforderung: Mit dem Projekt ist eine Steuererhöhung von 1,65 auf 1,75 Einheiten ab 2028 verbunden – das sorgt bei einigen Stimmberechtigten für Skepsis. Dennoch gibt sich Gemeindepräsident Ueli Werren in der Berner Zeitung zuversichtlich: Der Projektierungskredit wurde 2023 fast einstimmig bewilligt, Widerstand gegen das Vorhaben sei bisher kaum spürbar.

Kritik gab es punktuell von Vereinen, die um ihre Nutzungszeiten auf den Anlagen fürchten. Der Gemeinderat betont jedoch, dass die Sport- und Schulanlagen weiterhin verfügbar bleiben, sofern der Schulbetrieb nicht beeinträchtigt wird.

Während der Bauzeit sollen Primarschüler der 1. und 2. Klassen in einem Containerprovisorium auf dem roten Platz unterrichtet werden. Auch der Werkunterricht wird verlegt – ins Schulhaus Dörfli in Leimiswil. Ziel ist, den Schulbetrieb trotz Bauarbeiten ohne grössere Einschränkungen weiterzuführen.

Sollte das Stimmvolk die Vorlage annehmen, beginnt der Bau voraussichtlich im Herbst 2025. Bei einem Nein wäre laut Gemeindebehörden ein Notfallprovisorium nötig – mit einschneidenden Folgen für den Schulbetrieb.

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