Das Pumpwerk soll ausserhalb des Freibads sein. (Bild: screenshot / Vorlagen GGR)
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Langnauer Stimmvolk kann über das Grundwasserpumpwerk Moos entscheiden
Der Grosse Gemeinderat von Langnau hat die Verschiebung des Grundwasserpumpwerks Moos einstimmig unterstützt und die Vorlage zuhanden der Stimmberechtigten verabschiedet. Diese werden am 27. September 2026 über einen Verpflichtungskredit von 2,5 Millionen Franken abstimmen.
Das bestehende Grundwasserpumpwerk befindet sich auf dem Areal des Freibads. Weil die Konzession für die Anlage 2028 ausläuft und eine Verlängerung aufgrund der heutigen Trinkwasserschutzvorschriften nicht mehr möglich ist, muss die Fassung an einen neuen Standort verlegt werden. Dieser liegt rund 270 Meter östlich des heutigen Pumpwerks. "Es ist wichtig und zentral. Eigentlich kommen wir gar nicht darum herum", meint die zuständige Gemeinderätin Melanie Gerber zu neo1.
Die Anlage bildet neben der Wasserfassung Grauenstein einen wichtigen Pfeiler der Langnauer Wasserversorgung. Sie dient als Reserve, falls die Hauptfassung ausfällt oder zusätzliches Wasser benötigt wird. Das neue Pumpwerk soll deshalb die langfristige Versorgungssicherheit gewährleisten.
Für das Projekt sind Gesamtkosten von 2,5 Millionen Franken vorgesehen. Darin enthalten sind der Bau des neuen Pumpwerks, die Erschliessung mit Werkleitungen sowie die technische Ausrüstung. Finanziert wird das Vorhaben über die Spezialfinanzierung Wasser. "Es kamen im Vorfeld noch diverse Fragen, weshalb dieses Projekt so viel teurer ist als das Grauenstein-Projekt. Wir konnten dies aber gut begründen und darlegen. Daher gab es auch die breite Unterstützung und keine grossen Diskussionen mehr", sagt Melanie Gerber.
Mit dem einstimmigen Entscheid des Grossen Gemeinderats ist nun der Weg frei für die Volksabstimmung. Gemäss aktuellem Zeitplan könnten die Bauarbeiten Anfang 2027 beginnen. Die Verlegung des Pumpwerks gilt zudem als Voraussetzung für eine spätere Gesamtsanierung des Hallen- und Freibads.
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