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Hochwasserschutz-Projekt in Burgdorf ist unumstritten

Mit Massnahmen zum Hochwasserschutz sollen die Gemeinden Lyssach und Kirchberg vor Überschwemmungen geschützt werden. Das Projekt gibt kaum zu reden. Der Mitwirkungsbericht ist erstellt, als nächstes kommt das Projekt zur Vorprüfung an Bund und Kantone.

Dammaufschüttungen und Sohlenabsenkungen sollen verhindern, dass die Emme zwischen Burgdorf und Kirchberg bei Hochwasser über die Ufer tritt. Wenn dies passiert, bringe man das Wasser fast nicht mehr zurück in den Fluss, erklärt Hans Scheidegger, Präsident des Schwellenverbandes Emme 2. Zum Projekt gab es eine Mitwirkung - neo1 berichtete. Das Projekt gebe kaum zu reden. "Eine Mitwirkungsveranstaltung war schlecht besucht. Zur Mitwirkung gab es vier Eingaben, diese werden eigentlich alle berücksichtigt." Einzig eine Eingabe der Burgergemeinde Burgdorf zu einem Konzept für Maschinenzugänge und Lagerplätze in ihrem Wald werde sonst geprüft und sei nicht Gegenstand der Mitwirkung. Allgemein hätten die Eingaben nicht mit dem Baulichen, sondern mit anderen Dingen wie beispielsweise den Zufahrten während der Bauzeit, zu tun gehabt. "Wir mussten baulich praktisch keine Anpassungen machen und können das Projekt wie geplant weiterführen", so Hans Scheidegger.

Nächster Schritt ist Vorprüfung

Als nächstes gehe das Hochwasser-Schutzprojekt zur Vorprüfung an Bund und Kantone. Dann müssen auch noch die Kredite für das Projekt genehmigt werden. Danach folgt eine Auflage. Bis die Dämme aufgeschüttet werden, Schotter abgetragen wird und die Schwellen durch Blockriegel ersetzt werden, läuft noch viel Wasser die Emme hinunter.

Hohe Kosten

Das Projekt kostet gemäss Scheidegger zwischen 15 und 18 Millionen Franken. "Wir sind ziemlich eingeschränkt an diesem Standort. Abschnittsweise können wir die Sohle zwar verbreitern, dies ist aber nur beschränkt möglich." Ein Grund dafür sei die Fussgängerbrücke, die 2013 unter anderem für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest gebaut wurde. Diese gebe die Breite vor. Oberhalb und unterhalb der Brücke könne die Flusssohle etwas verbreitert werden, auf der Höhe der Brücke gehe dies aber nicht. Dort bleibe die aktuelle Breite bestehen. Trotz den hohen Kosten ist das Projekt aber bis jetzt unumstritten.

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