Symbolbild Eiskugeln (neo1, Canva)
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Glacé selber machen
Ob Sommer oder Winter, Glacé wird das ganze Jahr gegessen. Doch hinter diesem Genuss steckt sehr viel Arbeit. Wir haben Evelyne Peter von Steffisburger Glacé bei der Glacé-Produktion über die Schultern geschaut und mehr über die fünf Schritte erfahren, die dazu nötig sind.
Wie beim Kochen, beginnt auch bei der Produktion von Glacé alles mit einem «mise en place». In diesem Fall hat es aber weniger mit der Vorbereitung der Zutaten zu tun, sondern viel mehr mit der Verpackung. Wenn die Glacé-Behälter abgezählt und bedruckt sind, geht es hinter den eigentlichen Teil. Die jeweiligen Zutaten werden vermischt, danach abgekühlt und in die Behälter abgefüllt. Zum Schluss werden sie gewogen, mit einem Deckel versehen und kommen dann in den sogenannten Freezer. Erst dort werden die Behälter so fest abgekühlt, dass der Inhalt zu richtiger Glacé wird. Tönt einfach, ist aber sehr anstrengend. Denn Evelyne Peter und ihre Mitarbeiterin produzieren jeweils einen ganzen Tag lang oder noch länger Glacé und so beginnen die fünf Schritte immer wieder von vorne. Aber, ergänzt Evelyne Peter im Interview mit neo1: «Es macht mich schon stolz, wenn ich bei einem Shop vorbei fahre und dort drei, vier Personen draussen stehen, die meine Glacé essen.»
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