Werbung
Gelungener Start im neuen Oberstufenzentrum in Zollbrück
Nach fünf Wochen Sommerferien hat das neue Schuljahr begonnen. Für die Oberstufe der Gemeinden Lauperswil und Rüderswil startete es im neuen Schulhaus. Alle Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse gehen seit Montag in Zollbrück im neuen Oberstufenzentrum zur Schule. Zollbrück gehört zur Hälfte zu Lauperswil und zur Hälfte zu Rüderswil.
Das Oberstufenzentrum besteht einerseits aus einem bestehenden Teil mit Zimmern der ehemaligen Sekundarschule Zollbrück und der bestehenden Turnhalle, erklärt Daniel Gebauer, Gesamtschulleiter der Schule Zollbrück. "Und zum andern haben wir den Anbau, welcher das neue Herzstück des OSZ ist. Im Neubau befinden sich zwei 300 Quadratmeter grosse Lernlandschaften und sechs sogenannte Impulsräume." In den Lernlandschaften sind jeweils eine siebte, eine achte und eine neunte Klasse. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten dort selbstständig. Nur wenn es etwas mit der ganzen Klasse zu besprechen gibt, wechselt diese in die sogenannten Impulsräume, also in die altbekannten Klassenzimmer, erklärt Daniel Gebauer.
Der Gesamtschulleiter ist zufrieden mit dem Start. Das neue Unterrichtskonzept sei für alle etwas Neues gewesen. "Ob das wirklich so funktionieren wird, war im Voraus völlig ungewiss. Das ist es auch nach den ersten Tagen noch. Im Voraus hatten wir Informationsveranstaltungen für die Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Eltern. Dort haben wir aufgezeigt, wie wir uns den Unterricht im neuen Oberstufenzentrum vorstellen." So hätten sie die ersten Fragen schon vor dem Start klären und den Respekt davor etwas nehmen können.
Neu ist auch das durchlässige Schulmodell am Oberstufenzentrum in Zollbrück. Sekundar- und Realschülerinnen und -schüler sind in denselben Klassen. Nur der Unterricht in den Hauptfächern, also Deutsch, Französisch und Mathematik, ist getrennt. Je nach Leistung können die Schülerinnen und Schüler jederzeit das Niveau wechseln, also von Real in Sek oder umgekehrt. Das durchlässige Modell soll einerseits ein Ansporn sein, andererseits jederzeit ermöglichen, den schulischen Schwerpunkt zu wechseln, je nachdem, in welche Richtung die Jugendlichen nach der Schulzeit gehen möchten, so Daniel Gebauer.
Am 6. September laden die Schulen Zollbrück ein zum offiziellen Einweihungsfest mit diversen Ansprachen, Nachmittagsprogramm und spannende Führungen durch das Gebäude.
Werbung
