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Gelungene letzte Premiere auf dem Hämeli ob Signau

Zum allerletzten Mal feierte der Verein Freilichttheater Signau eine Premiere auf dem Hämeli ob Signau. Die Besitzerin des Bauernhofs möchte ihn umbauen und bewohnen. Deshalb sucht der Verein nach diesem Sommer einen anderen Spielort. Der Abschied hing bereits bei der Premiere in der Luft.

Bei bombastischen Wetter startete die Freilichttheater-Saison auch auf dem Hämeli. Mit dem Stück "Ueli der Pächter" zeigt der Verein wieder ein traditionelles Gotthelf-Stück. Die Premiere ist geglückt. Sehr zur Freude der Regie. Nathalie Trachsel und Rolf Schoch sind ein eingespieltes Team. Auch in diesem Jahr nahmen sie sich ein halbes Jahr Zeit um die Figuren mit den Darstellern genau zu erarbeiten. Die beiden Hauptdarstellenden kannten ihre Rolle bereits gut. "Wir haben die beiden bereits vor zwei Jahren angefragt. Es war uns sehr wichtig, dass sie wieder mit dabei sind", so Schoch. Auch bei der Aufführung der Vorgeschichte "Ueli dr Chnächt" 2024 waren Marco Lehmann als Ueli und Sarah Bigler als Vreneli auf der Hämeli Bühne. "Ich habe gar nicht an den Aufwand gedacht als sie mich anfragten. Für mich war klar, dass ich nochmal dabei bin", sagt Marco Lehmann. Und auch Sarah Bigler bestätigt: "Es hat für uns auch nur in dieser Konstellation Sinn ergeben".

Nach vielen Produktionen in dieser einmaligen Kulisse ist nach diesem Sommer Schluss. Das Bauernhaus wird umgebaut und deshalb muss sich der Verein Freilichttheater Signau einen neuen Spielort suchen. "Wichtig ist uns, dass es nicht vorbei ist", sagt Hans Flückiger, Produktionsleiter. Und auch Dany Rhyner, der seit Jahren das Bühnenbild macht betont: "Wir spielen vielleicht nicht mehr Gotthelf, aber es wird sicher weitergehen. Wir gehen jetzt auf die Pirsch bis wir etwas schönes finden", so Rhyner.

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