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Fussball: Die Schweiz eröffnet Heim-EM gegen Norwegen

Das lange Warten hat ein Ende. Die Fussball-Europameisterschaft in der Schweiz geht los. Die Schweizerinnen beginnen das Turnier in Basel mit der Affiche gegen Norwegen. 

Endlich, sagt die Langnauer Teamkapitänin Lia Wälti voller Vorfreude. Denn es sei ein langer Weg gewesen bis hierhin: "Vor zwei Jahren als wir erfahren haben, dass das Turnier in der Schweiz stattfindet, wussten wir, dass es enorm viel Arbeit auf uns zukommt. Es brauchte viel Einsatz um es überhaupt ins Team zu schaffen. Nun hat sich aber eine grosse Vorfreude ausgebreitet. Dazu kommt natürlich auch eine gewisse Nervosität", erzählt Wälti.

Zum Start gegen zweifache EM-Siegerinnen

Den Turnierstart bestreitet die Schweiz gegen die Norwegerinnen. Die Nation aus Skandinavien stand bei Europameisterschaften bisher bereits sechsmal im Finale und konnte den Titel zweimal gewinnen. Das sei aber kein Grund, sich zu verstecken, betont Lia Wälti: "Wir wollen den Ball haben und wir wollen Chancen kreieren. Dazu wollen wir auch ihre Stärken respektieren. Es wird ein enges Spiel, das haben die letzten Begegnungen aufgezeigt. Unser Plan ist es dennoch positiv ins Turnier zu starten."

Ist Wältis Knie bereit für das Turnier?

Neben der Vorfreude gab es vor allem in Fankreisen im Vorfeld auch sorgen. Wie steht es um die Gesundheit der Teamkapitänin der Schweizerin? Ist sie fit? Kann sie nach Kniebeschwerden spielen? Auf diese Fragen sagt Wälti: "Ich hatte ein paar Verletzungen in meiner Karriere. Der Weg hat seine Spuren hinterlassen. Ich fühle mich stabil und das ist das wichtigste." Die Langnauerin will nicht nur dabei sein. Vielmehr will sie das Team auf dem Platz anführen. "Ich habe alles dafür gemacht, um bereit zu sein. Ich will so viel wie möglich spielen."

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