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| Verkehr

Fragen zu unmittelbaren Massnahmen in Aarwangen

Drei Jahre nach dem knappen Ja an der Urne kommt die Verkehrssanierung Aarwangen kaum voran. Neun Beschwerden sind weiterhin beim Verwaltungsgericht hängig. Der Berner Regierungsrat rechnet bis Ende 2028 mit einem definitiven Entscheid.

Das Projekt beinhaltet den Bau einer neuen Strasse mit Tunnel und Aarebrücke sowie die anschliessende Sanierung der Ortsdurchfahrt. Doch das rund 200-Millionen-Projekt steckt weiterhin im Rechtsverfahren fest.

Grossrat Fredy Lindegger (Grüne) wollte deshalb vom Kanton wissen, welche Massnahmen der Kanton zur Verbesserung der Verkehrssicherheit bis zur Realisierung der Sanierung der Ortsdurchfahrt plant. Der Regierungsrat schreibt in seiner Antwort auf die Interpellation, der Kanton habe verschiedene Optimierungen an der Ortsdurchfahrt geplant und teilweise bereits umgesetzt. Dazu gehören ein neuer Belag, neue Markierungen, angepasste Lichtsignale sowie die Verlegung eines Fussgängerstreifens.

Weiter wollte Lindegger wissen, ob sich der Kanton an temporären Massnahmen beteiligen würde, beispielsweise einer Fussgänger- und Velobrücke in der Vorstadt oder an Tempo 30 zu bestimmten Zeiten auf der Kantonsstrasse. Der Regierungsrat winkt ab. Für die vorgeschlagene Brücke gebe es weder ein konkretes Projekt noch eine Baubewilligung. Bezüglich Tempo 30 habe eine entsprechende Analyse gezeigt, dass dies ein hohes Risiko für Schleichverkehr mit sich bringen würde.

Ebenfalls keine Option ist für den Regierungsrat die Idee, zuerst die Ortsdurchfahrt zu sanieren und die Umfahrung später zu bauen.

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