Bei der Eltern-Kind-Entfremdung lehnt ein Kind ohne nachvollziehbaren Grund ein Elternteil ab. (Symbolbild: Pixabay/DivvyPixel)
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Ein Erfolgreicher Anlass zum Thema Eltern-Kind-Entfremdung in Thun am Kinderrechtstag
Jedes Jahr am 20. November ist der internationale Tag der Kinderrechte. In diesem Zusammenhang rückt in Thun das Thema Eltern-Kind-Entfremdung in den Mittelpunkt.
Unter dem Motto "Kinder brauchen beide Eltern" setzten sich Organisationen, Fachpersonen und Betroffene auf dem Rathausplatz in Thun für das Thema ein. Es gehe darum, das Tabu zu brechen und die Gesellschaft für die Thematik zu sensibilisieren, erklärt die Organisatorin des Anlasses, Daniela Bucher. "Ziel ist es, den betroffenen Kindern eine Stimme zu geben und auf die oft unterschätzten Langzeitfolgen aufmerksam zu machen."
Eltern-Kind-Entfremdung geschieht häufig in konfliktreichen Trennungssituationen. Dabei lehnt ein Kind ohne nachvollziehbaren Grund ein Elternteil ab, meistens unter dem Einfluss des anderen Elternteils.
Viele positive Rückmeldungen und Gespräche
Es sei ein gelungener Anlass gewesen und wir hätten viel positives Feedback erhalten, sagt die Organisatorin Daniela Bucher nach dem Anlass. "Schon im Voraus und auch während des Anlasses hatte ich viele Gespräche mit Betroffenen, die das Gespräch mit mir gesucht haben. Das zeigt, dass das Interesse am Thema viel grösser ist, als man denkt." Es sei darum wichtig, dass es auch in Zukunft solche Anlässe gibt, die auf Eltern-Kind-Entfremdung aufmerksam machen und dasTabu brechen. Besonders bei Betroffenen von Eltern-Kind-Entfremdung sei die Veranstaltung sehr gut angekommen.
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