Unter Anderem muss die Brücke Typonweg ersetzt werden. (Bild: Unterlagen Stadtrat Burgdorf)
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Einstimmig im Stadtrat: Burgdorf kann Hochwasserschutz bei Kleiner Emme verbessern
Die Stadt Burgdorf muss an der Kleinen Emme Arbeiten durchführen. Konkret geht es um einen Abschnitt, an dem der Bach unter einem Wohnquartier durch den Boden fliesst.
Genauer gesagt handelt es sich um den Bereich zwischen der Wynigenstrasse und der Brücke beim Typonweg. Die Stadt kontrolliert ihre Gewässer regelmässig. Bei der letzten Kontrolle dieses Abschnitts der Kleinen Emme zeigte sich, dass die Kapazität zu gering ist, erklärt der zuständige Gemeinderat Francesco Rappa. "Die Abflussmenge stimmt nicht mehr. Diese ist zu klein. Das kann bei Hochwasser dazu führen, dass Wasser gestaut wird und dann überläuft und Infrastruktur überschwemmt wird."
Unter anderem müssen auf diesem Abschnitt Brücken teilweise angehoben werden, Schutzmauern erhöht und das Bachbett aufgewertet werden. Das Geschäft war im Stadtrat unbestritten und wurde einstimmig sowie ohne Diskussion angenommen. Das Projekt kostet rund 780'000 Franken. Bezahlen muss diesen Betrag aber nicht nur die Stadt, erklärt Francesco Rappa. "Ein Teil davon wird von Bund und Kanton subventioniert. Bei der Stadt bleiben etwa 460'000 Franken. Wir haben diesen Betrag aber eingeplant."
Jetzt, nachdem der Entscheid des Stadtrats gefällt wurde, soll sofort mit der genauen Planung und dem Baubewilligungsverfahren begonnen werden, sagt Francesco Rappa. Ziel sei es, noch diesen Sommer mit den Bauarbeiten zu starten. Wenn das Wetter mitspielt und alles nach Plan läuft, würden die Arbeiten etwa sieben Monate dauern.
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