Seit Samstag wird in den Berner Wäldern gejagt (Symbolbild: Pixabay/apnear40)
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Die Rehjagd im Kanton Bern ist gestartet
Wenn Spaziergängerinnen und Spaziergänger aktuell in Berner Wäldern unterwegs sind, können sie ihnen begegnen: Den Jäger: innen. Seit Samstag läuft im Kanton Bern die Rehjagd. Gejagt werden darf jeweils montags, mittwochs und samstags – bis zum 15. November.
Seit Samstag sind die Berner Jägerinnen und Jäger wieder auf Rehjagd. Für Lorenz Hess, Präsident des Berner Jägerverbands, ist der Start in diesem Jahr etwas speziell. "Nach dem heissen und trockenen Sommer sei noch unklar, wie sich die Bedingungen auf die Tiere ausgewirkt haben. Sind sie noch an den gleichen Orten wie sonst? Oder haben sie sich auf der Suche nach Wasser verschoben? Das werde sich in den nächsten Wochen zeigen", sagt Lorenz Hess.
Der Luchs beschäftigt die Jägerschaft
Auch der Luchs ist für die Jägerschaft ein Thema. In gewissen Gebieten komme er zunehmend vor, sagt Hess. Er sieht darin eine zusätzliche Herausforderung, weil der Luchs ebenfalls Gämsen jagt. Bei den Gämsen könne der Luchs beispielsweise dazu führen, dass sich die Tiere in höhere Lagen zurückziehen. Dort sei das Nahrungsangebot für die Jungtiere allerdings schlechter. Anders als beim Wolf im Wallis sei der Luchs im Kanton Bern vor allem für die Wildbestände relevant, sagt Hess. Wölfe gebe es im Kanton Bern derzeit nur vereinzelt oder in kleinen Gruppen
Zahl der Jägerinnen und Jäger bleibt stabil
Auch bei den Jägerinnen und Jägern selbst gibt es Veränderungen. Zwar steigt laut Hess seit mehreren Jahren die Zahl der jungen Jägerinnen und Jäger leicht an. Gleichzeitig hören aber auch ältere Personen auf. Insgesamt bleibe die Zahl deshalb ungefähr stabil – möglicherweise mit einer leicht rückläufigen Tendenz.
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