Symbolbild: neo1/Timo Kobel
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"Die Methernitha war, respektive ist gefährlich" - eine Einordung zur Sekte in Linden
Die Dokumentation "Der Engelmacher" hat in der Schweiz für Aufsehen gesorgt. Der Vierteiler der Zürcher Regisseurin Martina Klauser zeigte das Innere der Meternitha. Einer sektenhaften Gemeinschaft die es bis heute gibt. Eine Expertin für Sektenfragen zeigt auf, wie Menschen in solche Gemeinschaften landen und warum eine Ausstieg sehr schwer sein kann.
Susanne Schaaf von infoSekta leitet die Abteilung für Sektenfragen bei der unabhängigen Fach- und Beratungsstelle für Fragen zu unter anderem sektenhaften Gemeinschaften. Die Methernitha sei insofern problematisch oder gefährlich, als das einige wichtige sektenhafte Merkmale vorhanden seien: "Da gehören eine autoritäre Führung dazu, welche als gottähnlich verehrt wird. Weiter das Elitebewusstsein, dass man die auserwählte Gruppe ist, welche absolut recht hat", erklärt Susanne Schaaf. "Je mehr Merkmale eine Gemeinschaft aufzeigt, desto gefährlicher ist sie".
Der Ausstieg ist schwer
Durch Manipulation oder Indoktrination werden Mitglieder der Gemeinschaft eingeschüchtert und abhängig gemacht. So dass ein Ausstieg sehr schwer ist. Auch wenn Leute bei ihr in die Beratung kämen, seien noch Merkmale aus der Sekte spürbar, sagt Susanne Schaaf: "Einge haben bei einem aufziehenden Gewitter immer noch das Gefühl, dass die Welt untergehe. Oder, dass sie in der Hölle landen, weil sie durch ihren Austritt, die Gemeinschaft verraten haben".
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