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Der Zäziwiler Eishockeytorhüter Sandro Aeschlimann vor seiner ersten WM

An diesem Wochenende geht in Finnland (Helsinki und Tampere) die Eishockey-Weltmeisterschaft los. Die Schweizer Eishockeynationalmannschaft will dabei wieder den Sprung nach ganz vorne schaffen und an die Erfolge aus den Jahren 2013 und 2018 anknüpfen.

Ein erstes mal an einer Eishockey-WM dabei ist in diesem Jahr Sandro Aeschlimman. Der HCD-Torhüter gehört nach seiner ersten Olympia-Teilnahme Anfang Jahr (ohne Einsatz) nun auch zum Nati-Kader für die Weltmeisterschaft in Finnland. Die Vorfreude beim Zäziwiler ist gross. "Es fühlt sich gut an und ist eine riesige Ehre für mich, für die Schweiz an eine WM zu fahren. Ich freue mich einmal bei einer WM dabei sein zu dürfen und das Gefühl ist super", so Aeschlimann. 

Kommt Aeschlimann gar zu seinem WM-Debüt?

Der 27-jährige hat sich dank seinen guten Leistungen im Tor des HC Davos den Platz in der Nationalmannschaft gesichert. Dazu durfte er in der WM-Vorbereitung auch erstmals einige Spiele bestreiten. Seine Bilanz: Drei Siege (gegen Deutschland, Finnland und Lettland) und eine Niederlage (gegen Tschechien). Ob es nun auch bei der Weltmeisterschaft für einen Einsatz reicht, ist offen. Sicher ist, dass Aeschlimann mit Leonardo Genoni (EV Zug) und Reto Berra (Fribourg Gotteron) zwei erfahrene Konkurrenten neben sich stehen hat. Dennoch wäre der Zäziwiler bereit, sollte er zu einem Einsatz kommen. "Das ist am Schluss nicht in meinen Händen. Das einzige, was ich machen kann, ist im Training alles zu geben und wenn die Chance da ist, versuchen das Bestmögliche daraus zu machen." Sein Ziel sei es, die WM zu geniessen. Er wolle bereit sein, falls es ihn braucht, so Aeschlimann. 

Josi der grosse Abwesende

Trotz dem frühen Playoff-Out von Nashville in der NHL wird Roman Josi die Weltmeisterschaft in Finnland verpassen. Der Ostermundiger verzichtet aus familiären Gründen. Der Nati-Direktor Lars Weibel findet das schade, zeigt aber absolutes Verständnis. Auch trotz der Abwesenheit von Josi können die Schweizer auf Unterstützung aus Nordamerika zählen. Nicht weniger als sieben Spieler sind in diesem Jahr mit von der Partie. "Das ist cool, einmal mit den NHL-Spielern auf den Eis zu stehen", findet Keeper Aeschlimann. "Es sind zwar Menschen wie alle anderen auch, dennoch merkt man es schon, wenn sie auf dem Eis stehen."

Die Schweizer Spiele

Sa., 14. Mai um 15:20 Uhr gegen Italien
So., 15. Mai um 19:20 Uhr gegen Dänemark
Di., 17. Mai um 19:20 Uhr gegen Kasachstan
Mi., 18. Mai um 19:20 Uhr gegen Slowakei
Sa., 21. Mai um 15:20 Uhr gegen Kanada
So., 22. Mai um 19:20 Uhr gegen Frankreich
DI., 24. Mai um 11:20 Uhr gegen Deutschland

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