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Der Grosshöchstetter Yves Mermod will in zwei Jahren um Olympische Medaillen segeln

Bereits als fünfjähriger Junge war Yves Mermod sportbegeistert. Seither ist die Bewegung sein täglicher Begleiter geblieben. Von der Halle machte der Grosshöchstetter seinen Weg aufs Wasser. Heute ist er um die 200 Tage im Jahr als Profi-Segler unterwegs.

Während zehn Jahren begeisterte sich Yves Mermod fürs Kunstturnen. Mit 15 Jahren musste er diesen Sport aufgrund von Knieproblemen aber aufgeben. Die neu gewonnene Freizeit und der Drang nach Aktivitäten brachten ihn über Umwege zum Segelsport. Er findet sich beim Thunersee Yachtklub wieder und fasst dort Fuss. Mittlerweile gehört der 25-jährige auch dem Nationalkader an. Zusammen mit der Spiezerin Maja Siegenthaler bildet er ein Mixed-Team, dass sich für die Olympischen Sommerspiele von 2024 in Paris qualifizieren will. «Es braucht sicherlich noch Training. Auch die anderen Teams arbeiten hart an sich, die Konkurrenz schläft nie», so Mermod über die Chancen in zwei Jahren bei Olympia dabei zu sein. Anfangs Juni gelang dem Berner-Duo mit dem ersten Weltcup-Sieg ein erstes Ausrufezeichen. «Diese Weltcup-Medaille hat eine grosse Bedeutung für mich.» Das Team vom Thunersee-Yachtklub will in diesem Jahr noch weiter angreifen. Einerseits bei dem Testevent der Qualifikationsregatta fürs nächste Jahr, wo bereits ein Olympia Startplatz winken könnte. Im September folgt dann die Europameisterschaft in der Türkei und im Oktober dann noch die Weltmeisterschaft in Israel.

In der neo1-Sportstory erzählt Yves Mermod von seinen Anfängen als Segler und welche Ziele er heute anstrebt. Dazu gibt er Einblicke wie er als Profi in einer Randsportart finanziell durchkommt.

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