Auf dem Gelände Spycher-Handwerk war das Freilichttheater (Bild zvg)
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Der «Buurechrieg» in Huttwil begeistert auf ganzer Linie
Das Freilichtspiel «Buurechrieg» hat geliefert. Nach jahrelanger Vorbereitung, zwei verschobenen Premieren und jeder Menge Wetterkapriolen feierte die Produktion am 31. Juli ihre Derniere.
„Ich bin mehr als zufrieden. Alle Shows waren ausverkauft und die Lächeln auf den Gesichtern gross“, sagt Regisseur Ueli Eggimann. „Die Premiere war sehr gut, genau so wie auch die anderen 16 Vorstellungen. Es war eine wunderbare Zeit, die nun das eine oder andere weinende Auge zurücklässt.“
Die Tribünen waren voll, das Publikum trotzte dem Regen – und die Gänsehaut-Momente waren garantiert. Die Inszenierung rund um den Schweizer Bauernkrieg von 1653 traf einen Nerv, nicht nur bei Geschichtsfans. Auch viele, die mit Theater sonst wenig anfangen können, liessen sich mitreissen. Zurückversetzt in eine Zeit vor rund 400 Jahren, als sich Bäuerinnen und Bauern gegen Ausbeutung und Willkür zur Wehr setzten. Es ging um Rechte, um Land, um das eigene Leben. „Wir waren erstaunt, wie viele Menschen von der Geschichte des Bauernkrieges gerührt waren, und das Feedback war fast durchgehend positiv.“
Gespielt wurde unter freiem Himmel auf dem Gelände der Spycher Handwerk AG – mit einem echten Strohdorf, einem starken Ensemble, Live-Musik und einem Frauenchor, der unter die Haut ging. Hinter den Kulissen standen über 100 Mitwirkende, viel Herzblut und eine spürbare Aufbruchsstimmung. Der «Buurechrieg» blickt auf 17 erfolgreiche und ausverkaufte Vorstellungen zurück.
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