Die Typonbrücke wird ersetzt. (Bild: Unterlagen Stadtrat Burgdorf)
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Burgdorf baut am Hochwasserschutz der Kleinen Emme
Die Stadt Burgdorf arbeitet seit Montag an der Kleinen Emme. Der Hochwasserschutz soll verbessert werden. Unter anderem wird die Typonbrücke ersetzt.
Konkret geht es um einen Abschnitt, an dem der Bach unter einem Wohnquartier durch den Boden fliesst. Dieser befindet sich zwischen der Wynigenstrasse und der Brücke beim Typonweg. Das Problem ist, dass die Abflusskapazität zu klein ist. Bei Hochwasser kann deshalb nicht mehr das gesamte Wasser abfliessen. Es staut sich, tritt über die Ufer und kann Strassen sowie das Quartier überfluten. Mit den aktuellen Bauarbeiten will die Stadt dies verhindern. Der zuständige Gemeinderat Francesco Rappa sagt: "Es muss vieles gemacht werden. Da ist mal das Bachbett, die Böschungen und die kleine Brücke, die Typonbrücke. Das Problem bei Brücken ist, wenn die Abflussmenge nicht mehr stimmt und bei einem Gewitter Geröll, wie Äste und Bäume, angeschwemmt werden, staut sich das Wasser und läuft über. Dieses Problem muss behoben werden."
Das Projekt kostet rund 780'000 Franken. Einen Teil der Kosten übernehmen Bund und Kanton. Für die Stadt verbleiben Kosten von rund 460'000 Franken. "Wir haben diesen Betrag langfristig geplant. Wir müssen kein Geld aufnehmen, es ist in der Investitionsplanung drin. Also es kostet etwas, kommt aber nicht überraschend", erklärt Francesco Rappa.
Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Dezember. Während dieser Zeit wird der Verkehr umgeleitet. Weil unter anderem auch die Typonbrücke ersetzt wird, steht für Fussgängerinnen und Fussgänger eine provisorische Brücke zur Verfügung.
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