Vor allem die Pläne entlang der Rohrstrasse gaben noch zu Reden (Bild: Screenshot von map.search.ch)
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Biglen: trotz Ja zur Ortsplanungsrevision braucht es dritte Auflage
Die Gemeindeversammlung von Biglen sagte gestern Abend Ja zur Ortsplanungsrevision. Weil der Gemeinderat aber kurzfristig noch eine Änderung anbrachte, braucht es trotzdem noch eine dritte öffentliche Auflage.
Er sei froh um die deutliche Zustimmung an der Gemeindeversammlung, sagt der Gemeindepräsident Urs Schweizer auf Anfrage von neo1. Die Ortsplanungsrevision hat im Vorfeld, wie auch an der Versammlung selbst, nochmals viel zu Reden gegeben. Vor allem die Pflicht, an der Rohrstrasse künftig dreistöckig bauen zu müssen, sei bei vielen auf Kritik gestossen. Da habe der Gemeinderat bei seiner Sitzung Anfang Juni deshalb auch eine Änderung beschlossen. Neu gibt es keine Pflicht mehr, aber wer will kann dreistöckig bauen. So seien sie der Bevölkerung entgegen gekommen. Das sei bei der Gemeindeversammlung auch gut angekommen, sagt Urs Schweizer. Das bedeutet aber auch, dass diese Änderung nun nochmals in die öffentliche Auflage muss. Es wird die dritte Auflage sein. Erst danach kann die neue Ortsplanung auch vom Kanton noch definitiv genehmigt werden.
Zu Reden gab auch die Zone mit Planungspflicht ZPP Rohrstrasse. Ein Antrag aus der Versammlung verlangte, diese ZPP aus der Ortsplanung herauszunehmen. Dieser Antrag wurde jedoch mit grosser Mehrheit abgelehnt. Das sei gut so, findet Urs Schweizer. Denn es brauche für eine ZPP auch eine Überbauungsordnung mit einem konkreten Projekt, diese könne mit dem Rahmen der Ortsplanung besser ausgearbeitet werden.
Am Schluss hat die Gemeindeversammlung von Biglen der Ortsplanungsrevision mit 59 zu 10 Stimmen zugestimmt.
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